Interview mit Antonia Bruha - 3. Teil
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Inhalt
Antonia Bruha spricht von Vergasungsaktionen im angrenzenden Jugendkonzentrationslager in den letzten Tagen vor der Befreiung des KZ Ravensbrück. Befreit wurde sie von der sowjetischen Armee, der SS-Arzt Percival Treite, für den sie arbeitete, wurde von den Engländern bei einem Prozess zum Tode verurteilt. Antonia Bruha konnte während des Evakuierungsmarsches aus dem KZ Ravensbrück fliehen und kehrte zu Fuß nach Wien zurück. Sie spricht von den Schwierigkeiten vieler inhaftierter Frauen, ihre Kinder nach der Gefangenschaft wieder zu finden, die oft im Heim oder bei Pflegeeltern untergekommen waren. Ihre eigene Tochter, die zuerst in der Kinderübernahmestelle in der Lustkandlgasse und dann bei Pflegeeltern untergebracht war, konnte Antonia Bruha bald wiederfinden. Die Vierjährige für sich zu gewinnen, hat - so Antonia Bruha - allerdings länger gedauert.
Grund der Verfolgung während des NS-Regimes:
Politischer Widerstand
Widerstand in Gefängnissen und Lagern
Orte der Inhaftierung:
Gestapo-Leitstelle am Morzinplatz
Polizeigefangenenhaus Rossauer Lände
KZ Ravensbrück