Interview mit Erika Gugig - 1. Teil
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Inhalt
Erika Gugig spricht von ihrer Kindheit und Jugend.Weil ihre Mutter geschieden und alleinerziehend war und mit verschiedenen Jobs durchkommen musste, verbrachte Gugig ihre Kindheit zu großen Teilen bei einem befreundeten Greißler, der Kommunist war und politische Zusammenkünfte und Widerstandsaktionen in seinem Geschäft organisierte. Als Kind bekam Erika Gugig so schon früh Aktivitäten wie Flugblätterherstellung, Materialbeschaffung etc. mit und hatte Teil daran. Sie erzählt darüber hinaus vom Alltag in den 1920er und 1930er Jahren, sowie ihren eigenen frühen Bemühungen, eine Arbeit zu finden und Geld zu verdienen. 1941 wurden sie und ihre Mutter verhaftet, weil sie ihre Adressen auf einer Liste eines bereits verhafteten Kommunisten standen. Das Verfahren gegen ihre Mutter wurde eingestellt, statt freizukommen, deportierte man sie aber ins KZ Ravensbrück. Erika Gugig selbst wurde wegen Abzieharbeiten für Flugblätter des kommunistischen Jugendverbands in einem Verfahren zu mehreren Jahren Zuchthaus verurteilt. Nach mehreren Stationen kam sie schließlich in die Frauenstrafanstalt Aichach in Deutschland.
Grund der Verfolgung während des NS-Regimes:
Kommunistischer Widerstand
Orte der Inhaftierung:
Justizanstalt Erdberg
Landesgericht Wien
Gefängnis Schiffamtsgasse 1
Polizeigefängnis Elisabethpromenade
Frauenstrafanstalt Aichach