Österreich-Bild [2015.06.21]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Österreich-Bild
Katalogzettel
| Titel | Österreich-Bild [2015.06.21] |
| Titelzusatz |
Die dunkle Tiroler Biene - Kampf ums Überleben |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Gogl, Brigitte [Redaktion]
ORF 2 [Sendeanstalt] ORF Landesstudio Tirol [Produzent] |
| Datum |
2015.06.21 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Medien und Kommunikation ; Reportage ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DVD [DVD] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 12-11410_02 |
| Medienart | DVD |
| Gesamtwerk/Reihe | Österreich-Bild |
Information
Inhalt
Noch vor einigen Jahrzehnten war die dunkle Biene die vorherrschende Rasse im gesamten Alpenraum. Auf die Zucht wurde allerdings wenig Wert gelegt, was für das Image der "Dunklen" nicht gerade zuträglich war. Sie galt zwar als sehr fleißig und widerstandsfähig, aber auch als aggressiv und besonders stechlustig. Nicht zuletzt deshalb wurde sie von der Krainer Biene, der sogenannten Carnica, immer mehr verdrängt. Ein Gruppe Tiroler Imker kämpft seit einigen Jahren um die Arterhaltung der dunklen Tiroler Biene - der Braunelle.
Im Naturpark Kaunergrat dürfen ausschließlich dunkle Tiroler Bienen auf Nektarsuche gehen. Das ist Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Nachzucht der Braunelle. Bei der Zucht ist die Sanftmut der Völker ein wichtiges Kriterium, um das Image der dunklen Biene bei den Imkern wieder zu heben. Schließlich gibt es österreichweit nur noch rund 1.000 "dunkle" Völker - das ist gerade einmal ein Prozent des Gesamtbestandes. Die dunkle Biene ist vom Aussterben bedroht und steht auf der roten Liste. Nachhaltig überleben kann sie nur, wenn wieder mehr Imker mit der Braunelle arbeiten.
Im Österreich Bild hat der Gestalter, Stefan Lindner, das ehrgeizige Braunelle-Projket in Tirol ein Bienenjahr lang begleitet. Es gewährt Einblick in die spannende Kunst der Königinnenzucht und zeigt wie der Imker die Naturtriebe der Biene nutzt, um sie künstlich zu vermehren. Die Reise führt dabei in traumhafte Gegenden in Tirol - von den trockenen Sonnenhängen im Naturpark Kaunergrat bis hin ins tiefe Karwendel an den Ursprung der Isel. Dort nämlich - im Hinterautal - schwirren die frisch geschlüpften Braunelle-Königinnen zum Hochzeitsflug aus.
Im Naturpark Kaunergrat dürfen ausschließlich dunkle Tiroler Bienen auf Nektarsuche gehen. Das ist Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Nachzucht der Braunelle. Bei der Zucht ist die Sanftmut der Völker ein wichtiges Kriterium, um das Image der dunklen Biene bei den Imkern wieder zu heben. Schließlich gibt es österreichweit nur noch rund 1.000 "dunkle" Völker - das ist gerade einmal ein Prozent des Gesamtbestandes. Die dunkle Biene ist vom Aussterben bedroht und steht auf der roten Liste. Nachhaltig überleben kann sie nur, wenn wieder mehr Imker mit der Braunelle arbeiten.
Im Österreich Bild hat der Gestalter, Stefan Lindner, das ehrgeizige Braunelle-Projket in Tirol ein Bienenjahr lang begleitet. Es gewährt Einblick in die spannende Kunst der Königinnenzucht und zeigt wie der Imker die Naturtriebe der Biene nutzt, um sie künstlich zu vermehren. Die Reise führt dabei in traumhafte Gegenden in Tirol - von den trockenen Sonnenhängen im Naturpark Kaunergrat bis hin ins tiefe Karwendel an den Ursprung der Isel. Dort nämlich - im Hinterautal - schwirren die frisch geschlüpften Braunelle-Königinnen zum Hochzeitsflug aus.