Bedrohte Heimat: Wie viel Mensch verträgt die Natur?
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Talk im Hangar-7
Katalogzettel
| Titel | Bedrohte Heimat: Wie viel Mensch verträgt die Natur? |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Brandstätter, Helmut [Moderation]
[GND
]
Rebernig, Georg [Diskutant/in] Nocker-Schwarzenbacher, Petra [Diskutant/in] Wohlleben, Peter [Diskutant/in] [GND ] Eder, Josef [Diskutant/in] Balluch, Martin [Diskutant/in] Brandenburg, Christiane [Diskutant/in] Servus TV [Sendeanstalt] |
| Datum |
2015.07.09 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Natur ; Diskussion ; Landschaft ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-06725_K01, E52-06725 e52-06725 |
| Medienart | Mediendatei |
| Gesamtwerk/Reihe | Talk im Hangar-7 |
Information
Inhalt
Der Mensch ist von der Natur abhängig. Dennoch beutet er sie aus - auch hierzulande: Überall wird abgeholzt und umgebaut. In den Bergen entstehen Liftanlagen, in der Ebene Gewerbeflächen. Wälder und ihre Bewohner haben das Nachsehen. Wie lange kann das gutgehen, bevor Österreichs wichtigste Ressource - eine tourismustaugliche Landschaft - der Vergangenheit angehört?|Die Interessen der Freizeitindustrie, der Jägerlobby und der Forstwirtschaft sind nur schwer mit jenen von Umwelt- und Naturschützern in Einklang zu bringen. Doch damit nicht genug: Der Traum vom Haus im Grünen erlebt eine Renaissance, mit Bach und Waldrand an der Grundstücksgrenze; Bauernhöfe werden effizienter geführt, Ackerflächen bis auf den letzten Quadratzentimeter genutzt - die Wildtiere ziehen sich notgedrungen in die Wälder zurück. Doch auch dort sind sie nicht wohlgelitten: Sie knabbern Bäume an, und damit die Profitquelle der Forstwirtschaft. Zugleich wollen Hobbyjäger und Restaurantbetreiber große Beute - kurz: viel Wild im Wald. Ist uns Profit wichtiger als unsere Umwelt? Was geschieht, wenn sich Mensch und Natur in die Quere kommen? Kann das auf Dauer gutgehen? Oder betreiben Umweltschützer unberechtigte Panikmache?
Gäste: Georg Rebernig, Geschäftsführer des Umweltbundesamts. Petra Nocker-Schwarzenbacher, WKÖ-Tourismusobfrau; Peter Wohlleben, Förster und Autor; Josef Eder, Salzburger Landesjägermeister; Martin Balluch, Tierrechtsaktivist Christiane Brandenburg, Landschaftsplanerin