Das "Kleine Café in Hernals" – berühmt besungen und später heruntergekommen
Katalogzettel
| Titel | Das "Kleine Café in Hernals" – berühmt besungen und später heruntergekommen |
| Spieldauer | 00:04:18 |
| Mitwirkende |
Stippinger, Christa [Interviewte/r]
Hebenstreit, Marie-Desiree [Interviewer/in] [GND ] Österreichische Mediathek [Produzent] |
| Datum |
2010.02.23 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Wien, Café Rosenhof [Ortsbezug]
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| Schlagworte | Gesellschaft ; Interview ; Familie ; Migration ; Völkermord und Holocaust ; Frauen ; Unveröffentlichte Aufnahme |
| Örtliche Einordnung |
Bundesland / Wien
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20. Jahrhundert - 20er Jahre
20. Jahrhundert - 30er Jahre 20. Jahrhundert - 40er Jahre |
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| Typ | audio |
| Format |
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, e13-00339_b01 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Standort des ehemaligen Café Rosenhof in der Rosensteingasse 40. Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2015.
Information
Inhalt
Christa Stippinger erzählt von einem Café, das sich im Besitz ihrer Familie befand und in dem sie in jungen Jahren gearbeitet hatte. Ihre Großmutter habe das Kaffee von einer Jüdin gekauft, die ihrerseits die Geliebte von Hermann Leopoldi gewesen sei. Damals – in den 1920er und 30er Jahren – sei es ein gutes Kaffeehaus mit Logen gewesen, auf das Leopoldi (nach dem Text von Peter Herz) das Lied "In einem kleinen Café in Hernals" geschrieben habe.
Dietmar Grieser identifizierte das "Kleine Café in Hernals" bereits 2002 (Weltreise durch Wien) mit dem Café Rosenhof in dem Kapitel "In einem arisierten Café in Hernals". Die aus dem rumänischen Klausenburg zugewanderte Vilma Koncz habe seit 1930 das Café besessen und sei sehr darum besorgt gewesen, dass es nicht von zwielichtigen Gestalten frequentiert wurde. Sie verlor das Lokal durch Arisierung und wurde 1942 in Riga ermordet.
Dietmar Grieser identifizierte das "Kleine Café in Hernals" bereits 2002 (Weltreise durch Wien) mit dem Café Rosenhof in dem Kapitel "In einem arisierten Café in Hernals". Die aus dem rumänischen Klausenburg zugewanderte Vilma Koncz habe seit 1930 das Café besessen und sei sehr darum besorgt gewesen, dass es nicht von zwielichtigen Gestalten frequentiert wurde. Sie verlor das Lokal durch Arisierung und wurde 1942 in Riga ermordet.