Eine Wohnung und Improvisation während des Krieges
Katalogzettel
| Titel | Eine Wohnung und Improvisation während des Krieges |
| Spieldauer | 00:06:17 |
| Mitwirkende |
Prchla, Felicitas [Interviewte/r]
Traska, Georg [Interviewer/in] [GND ] |
| Datum |
2015 [Vermutliches Datum] |
| Ort |
Wien [Ortsbezug]
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| Schlagworte | Politik Österreich ; Gesellschaft ; Interview ; Krieg ; Faschismus und Nationalsozialismus ; Völkermord und Holocaust ; Alltag ; Politische Verfolgung ; Zweiter Weltkrieg ; Judentum ; Unveröffentlichte Aufnahme |
| Örtliche Einordnung |
Bundesland / Wien
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20. Jahrhundert - 40er Jahre
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| Typ | audio |
| Format |
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, e11-00096_b12 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2015.
Information
Inhalt
Felicitas Prchla spricht über die Wohnverhältnisse in einer Wohnung, wo sie mit ihrem Vater und ihrem Bruder während der NS-Zeit lebte, über die Improvisation des Alltags und die positive Wahrnehmung dieses Überlebens in der kindlich-jugendlichen Perspektive, über Bombenangriffe und Luftschutzkeller, über Fundstücke von Splittern; und schließlich über die Befreiung durch die Rote Armee, die sie und ihre Familie in dieser Umgebung erlebte. Von ihrem Vater war die Befreiung sehnsüchtig erwartet worden, denn er war als politischer Häftling nach Entlassung aus der Kleinen Festung Theresienstadt zum Verlassen des Protektorats Böhmen und Mähren gezwungen worden, während seine Frau, die Mutter von Frau Prchla, als Jüdin das Ghetto Theresienstadt überlebte.