Eine tschechische Schule im Wien der NS-Zeit
Katalogzettel
| Titel | Eine tschechische Schule im Wien der NS-Zeit |
| Spieldauer | 00:01:31 |
| Mitwirkende |
Prchla, Felicitas [Interviewte/r]
Traska, Georg [Interviewer/in] [GND ] |
| Datum |
2009 [Vermutliches Datum] |
| Ort |
Wien [Ortsbezug]
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| Schlagworte | Gesellschaft ; Politik ; Bildung ; Interview ; Faschismus und Nationalsozialismus ; Politische Verfolgung ; Minderheiten ; Kinder und Jugend ; Judentum ; Unveröffentlichte Aufnahme |
| Örtliche Einordnung |
Bundesland / Wien
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20. Jahrhundert - 40er Jahre
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| Typ | audio |
| Format |
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, e11-00096_b13 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2015.
Information
Inhalt
Felicitas Prchla ging während der NS-Zeit in eine tschechische Schule in Wien, weil ihr Vater nicht wollte, dass seine Kinder als "halbjüdische" Kinder und Angehörige des Protektorats Böhmen und Mähren in eine deutsche Schule gehen. Es war gewissermaßen auch ein Akt der Treue – eines "Deutschböhmen" wohlgemerkt, den aber mit den nationalen Bestrebungen der "Sudetendeutschen" nichts verband – seine Kinder im erzwungenen Exil in Wien in eine tschechische Schule zu schicken. An sich erstaunlich und weitgehend unbekannt ist die Tatsache, dass es in der NS-Zeit in Wien überhaupt eine tschechische Schule gab.