Buttern auf der Moar Alm im Kalser Dorfertal (1990)
Katalogzettel
| Titel | Buttern auf der Moar Alm im Kalser Dorfertal (1990) |
| Spieldauer | 00:11:49 |
| Urheber/innen |
Bockhorn, Olaf [Wiss. Verfasser/in]
Nopp, Lisl [Wiss. Verfasser/in] |
| Mitwirkende |
Groder, Rupert [Akteur/in]
Österreichisches Bundesinstitut für den Wissenschaftlichen Film [Produzent] |
| Datum |
1990.08 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Kals am Großglockner
|
| Schlagworte | Wissenschaft und Forschung ; Gesellschaft ; Ethnologie ; Landwirtschaft und Forstwirtschaft ; Ernährung ; Dokumentation ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme |
| Örtliche Einordnung |
Bundesland / Tirol
|
|
20. Jahrhundert - 90er Jahre
|
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| Typ | video |
| Format |
VKADB [Videokassette, DigiBeta] |
| Nummern |
C 2633 |
| Sprache |
Originalton |
| Signatur | Österreichische Mediathek, vx-02537_01_b01_k02, vx-02537_01_b01_k01, vx-02537_01_b01 |
| Medienart | avi-Videodatei |
Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2017.
Information
Inhalt
Wir sehen Rupert Groder beim Vorgang des Buttern in einem Stoßbutterfass auf seiner Alm, der Moar Alm. Das ethnografische Video zeigt uns eingangs kurz die landschaftliche Umgebung, das Haus und den Protagonisten, um dann ganz konzentriert dem technischen Vorgang zu folgen.
Das Ungewöhnliche an dem Video ist, dass Rupert Goder selbst den Kommentar zu dem Video spricht, in vorsichtiger Tonmischung über den Originalton gelegt, in dem wir die vielfältigen Dreh-, Fluss- und Matschgeräusche hören.
Herr Goder spricht Dialekt, der für Nicht-Osttiroler schwer verständlich ist. Doch während von einem professionellen Sprecher eingefügte Kommentare dem Originalmaterial in Ton und Rhythmus fremd bleiben, verstärkt hier der Kommentar den atmosphärischen und emotionalen Gehalt des Originals. Außerdem veranschaulicht der Dialekt die Stadien der Arbeit, die Konsistenzen von Rahm und Butter sowie damit verbundene Körpergefühle mit spezifischen Begriffen und sprachlichen Nuancen, die in der Hochsprache überwiegend nicht existieren.13
Der angemessen langsame Schnitt des Videos vermittelt die Dauer der in verschiedenen Abschnitten monotonen und physisch anstrengenden Arbeitens, aber auch die Freude, den Humor und Stolz des Bauern.
[http://www.mediathek.at/atom/19566EA3-0F3-0006D-00000490-1955D445 Ein älterer ethnografischer Stummfilm aus dem Jahr 1965] zeigt das Buttern auf der salzburgischen Seite des Großglockners - im Rauris - mit einem wasserbetriebenen Drehbutterfass.
Das Ungewöhnliche an dem Video ist, dass Rupert Goder selbst den Kommentar zu dem Video spricht, in vorsichtiger Tonmischung über den Originalton gelegt, in dem wir die vielfältigen Dreh-, Fluss- und Matschgeräusche hören.
Herr Goder spricht Dialekt, der für Nicht-Osttiroler schwer verständlich ist. Doch während von einem professionellen Sprecher eingefügte Kommentare dem Originalmaterial in Ton und Rhythmus fremd bleiben, verstärkt hier der Kommentar den atmosphärischen und emotionalen Gehalt des Originals. Außerdem veranschaulicht der Dialekt die Stadien der Arbeit, die Konsistenzen von Rahm und Butter sowie damit verbundene Körpergefühle mit spezifischen Begriffen und sprachlichen Nuancen, die in der Hochsprache überwiegend nicht existieren.13
Der angemessen langsame Schnitt des Videos vermittelt die Dauer der in verschiedenen Abschnitten monotonen und physisch anstrengenden Arbeitens, aber auch die Freude, den Humor und Stolz des Bauern.
[http://www.mediathek.at/atom/19566EA3-0F3-0006D-00000490-1955D445 Ein älterer ethnografischer Stummfilm aus dem Jahr 1965] zeigt das Buttern auf der salzburgischen Seite des Großglockners - im Rauris - mit einem wasserbetriebenen Drehbutterfass.