1927 - Der Justizpalastbrand
Katalogzettel
| Titel | 1927 - Der Justizpalastbrand |
| Titelzusatz |
Oral History Interview mit Franz Scheck - 1.Teil [Ausschnitt] |
| Spieldauer | 00:01:36 |
| Mitwirkende |
Scheck, Franz [Interviewte/r]
Schmaranzer, Manuel [Interviewer/in] Österreichische Mediathek [Produzent] |
| Datum |
2011.04.21 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Wien [Aufnahmeort]
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| Schlagworte | Gesellschaft ; Politik ; Interview ; Alltag ; Erste Republik ; Unveröffentlichte Eigenaufnahme der Österreichischen Mediathek |
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20. Jahrhundert - 20er Jahre
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| Typ | audio |
| Format |
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, e13-01473_b01_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Bild: Österreichische Mediathek, Hubert (Scan)
Information
Inhalt
Sozialdemokratische Demonstrant/innen stürmten am 15. Juli 1927 den Justizpalast in Wien und setzten ihn in Brand. 84 Demonstrierende wurden durch Polizeischüsse getötet, auch vier Sicherheitswachebeamte und ein Polizist kamen bei der Auseinandersetzung ums Leben. Auslöser für die Demonstrationen in Wien war das Gerichtsurteil im burgenländischen Schattendorf gewesen: Mitglieder einer Frontkämpfervereinigung, die zwei Menschen während einer sozialdemokratischen Veranstaltung ermordet hatten, wurden freigesprochen. Eine der frühesten Erinnerungen von Franz Scheck (geb. 1923) ist der an diesem Tag an seinem Wohnhaus vorbeimarschierende Demonstrationszug. Den Ernst des Lebens hat das für seine Kindheit jedoch nicht bedeutet, der begann in seiner Erzählung erst zwei Jahre später: mit dem Eintritt in die Schule.