1975 - Frauenrechte
Katalogzettel
| Titel | 1975 - Frauenrechte |
| Titelzusatz |
Oral History Interview mit Edith Traub, 2. Termin [Ausschnitt] |
| Spieldauer | 00:01:49 |
| Mitwirkende |
Traub, Edith [Interviewte/r]
Demelmair, Eva [Interviewer/in] Österreichische Mediathek [Produzent] |
| Datum |
2011.02.13 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Wien [Aufnahmeort]
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| Schlagworte | Gesellschaft ; Politik Österreich ; Arbeitsbedingungen ; Frauen ; Familie ; Soziales ; Parteien / SPÖ ; Unveröffentlichte Eigenaufnahme der Österreichischen Mediathek |
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20. Jahrhundert - 70er Jahre
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| Typ | audio |
| Format |
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, e13-01226_b01_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Information
Inhalt
Edith Traub erinnert sich, dass Frauen bis ins Jahr 1975 die Zustimmung ihres Mannes benötigten, um einer Lohnarbeit nachgehen zu können. Um ihren Unmut über diese ungleiche Bestimmung kundzutun, sprach Edith Traub persönlich mit Bundeskanzler Bruno Kreisky (SPÖ) am Telefon. Und tatsächlich wurde kurz darauf, im Jahr 1975, die Familienrechtsreform erlassen, die Frauen und Männer rechtlich gleichstellte. Ab diesem Zeitpunkt benötigten Frauen die Zustimmung des Mannes nicht mehr. 1975 wurde ein weiterer Meilenstein für die Rechte der Frauen im Parlament beschlossen: Der Schwangerschaftsabbruch bis zum dritten Monat wurde entkriminalisiert und Abtreibungen konnten legal und damit sicherer für die Frauen durchgeführt werden. Ein Erfolg, der zu großen Teilen der zweiten Frauenbewegung zuzuschreiben ist, die sich seit den späten 1960er Jahren formiert und lautstark unter dem Motto „Mein Bauch gehört mir!“ ihr Anliegen demonstriert hatte.