1978 - Hochzeit in Zwentendorf
Katalogzettel
| Titel | 1978 - Hochzeit in Zwentendorf |
| Titelzusatz |
Oral History Interview mit Herbert Loitsch [Ausschnitt] |
| Spieldauer | 00:01:39 |
| Mitwirkende |
Loitsch, Herbert [Interviewte/r]
Schmaranzer, Manuel [Interviewer/in] Österreichische Mediathek [Produzent] |
| Datum |
2011.05.12 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Wien [Aufnahmeort]
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| Schlagworte | Gesellschaft ; Politik Österreich ; Demonstration ; Soziales ; Unveröffentlichte Eigenaufnahme der Österreichischen Mediathek |
|
20. Jahrhundert - 70er Jahre
|
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| Typ | audio |
| Format |
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, e13-01590_b02_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Plakat: "Gute Nacht Zwentendorf - Wo wird der Atommist landen?" Quelle: ÖNB
Information
Inhalt
Herbert Loitsch war Aktivist der Anti-AKW-Bewegung. Er erzählt von Ideen für die einprägsamsten Sprüche gegen die atomare Strahlung. Da die Bewegung basisdemokratisch organisiert war, war es nicht immer leicht, die Zustimmung aller für die markantesten Sprüche zu bekommen. In diesem Ausschnitt beweist die Gruppe um Herbert Loitsch abermals Kreativität. Da kurz vor der Volksabstimmung über die Inbetriebnahme des Kernkraftwerkes keine Demonstration mehr in Zwentendorf zugelassen wurde, beschlossen er und seine Freundin kurzerhand zu heiraten – in Zwentendorf. Zum Anti-AKW-Hochzeitsfest waren Tausende eingeladen.
Bei der Volksabstimmung über die Inbetriebnahme des bereits über mehrere Jahre errichteten Kernkraftwerkes in Zwentendorf stimmte eine knappe Mehrheit mit „Nein“. Der amtierende Bundeskanzler Bruno Kreisky akzeptierte das Ergebnis, trat aber nicht von seinem Amt zurück, wie er es vor der Volksabstimmung angekündigt hatte und wodurch so mancheR zum Nein-Stimmen motiviert worden war. Ein Jahr danach gewann Kreisky die Wahlen mit absoluter Mehrheit.
Bei der Volksabstimmung über die Inbetriebnahme des bereits über mehrere Jahre errichteten Kernkraftwerkes in Zwentendorf stimmte eine knappe Mehrheit mit „Nein“. Der amtierende Bundeskanzler Bruno Kreisky akzeptierte das Ergebnis, trat aber nicht von seinem Amt zurück, wie er es vor der Volksabstimmung angekündigt hatte und wodurch so mancheR zum Nein-Stimmen motiviert worden war. Ein Jahr danach gewann Kreisky die Wahlen mit absoluter Mehrheit.