Bildersturm im Dritten Reich - Es sprechen die Zeugen
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Die Fernsehtruhe
Katalogzettel
| Titel | Bildersturm im Dritten Reich - Es sprechen die Zeugen |
| Titelzusatz |
Vor 80 Jahren: NS-Ausstellung "Entartete Kunst" |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Sani, Massimo [Regie]
[GND
]
Dotterweich, Helmut [Regie] [GND ] ARD-alpha [Sendeanstalt] Bayerischer Rundfunk [Produzent] |
| Datum |
2017.07.16 [Sendedatum] 1965 [Jahr des Copyright] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Faschismus und Nationalsozialismus ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-13072 |
| Gesamtwerk/Reihe | Die Fernsehtruhe |
Information
Inhalt
Am 19. Juli 1937 wurde in den Münchner Hofgartenarkaden eine Ausstellung mit dem Titel "Entartete Kunst" eröffnet, eine nationalsozialistische Propaganda-Veranstaltung. Sie fand parallel zur "Ersten Großen Deutschen Kunstausstellung" im eigens dafür errichteten Haus der Kunst statt und sollte der hier gezeigten, dem Hitler-Regime genehmen "Deutschen Kunst" jene, in der NS-Ideologie als "entartet" geltende Kunst gegenüberstellen. Ausgestellt wurden Werke missliebiger Kunststile wie Expressionismus und Surrealismus aus den bedeutendsten deutschen Museen. In dem Film äußern sich aus Anlass der 1962er-Gedächtnisausstellung "Entartete Kunst - Bildersturm vor 25 Jahren" wiederum im Haus der Kunst seinerzeit verfemte Künstler wie Otto Dix und Ewald Mataré sowie Angehörige wie Oskar Schlemmers Ehefrau und die Söhne von Max Beckmann und Ernst Barlach.