Heute schon Haydn gehört? Eine Annäherung
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Matinee
Katalogzettel
| Titel | Heute schon Haydn gehört? Eine Annäherung |
| Titelzusatz |
Anlässlich des 210. Todestages von Joseph Haydn |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Stadler, Clarissa [Moderation]
[GND
]
Eisenschenk, Herbert [Regie] [GND ] Paryla, Nikolaus [Darsteller/in] [GND ] Schneider, Angela [Sprecher/in] ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2019.06.02 [Sendedatum] 2009 [Jahr des Copyright] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Portrait ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-16917 |
| Gesamtwerk/Reihe | Matinee |
Information
Inhalt
Legendenbildung und Anekdoten sind ein unvermeidliches Schicksal jeder Berühmtheit und haben günstigstenfalls eine positive Wirkung. Die vielen Anekdoten um die Person Joseph Haydns scheinen diesem allerdings - im Gegensatz zu anderen Musikerpersönlichkeiten - bis heute mehr geschadet als genutzt zu haben.
Bei aller Anstrengung, die Genialität von Haydn auf Augenhöhe neben jener Mozarts zu platzieren, haftet das Klischee des gemütlichen Papas – trotz vehementen Einspruchs der Haydnforschung – an seiner Lebensgeschichte und damit auch noch immer an seiner Musik.
Joseph Haydns Leben scheint nicht so schillernd wie jenes von Wolfgang Amadeus Mozart und weniger tragisch als jenes Ludwig van Beethovens, aber dennoch sehr spannend. An erster Stelle steht dabei die zwischen schwierigen Lebensumständen und künstlerischen Höhepunkten pendelnde Biografie dieses hochbegabten, aus provinziellen Verhältnissen stammenden Mannes.
Zentraler Ort der Entdeckungsreise durch Haydns Leben ist das Eisenstädter Schloss Esterházy, das zur dominierenden Stätte der Begegnungen und Erkenntnisse eines heutigen Museums-Besuchers wird.
Auf seinem Weg durch das Schloss findet der Besucher (dargestellt von Nikolaus Paryla) nach und nach Artefakte und Anhaltspunkte zum Leben und Schaffen Joseph Haydns und entdeckt dabei eine faszinierende Welt, die über Haydns Musik weit bis in die Gegenwart nachwirkt.
Bei aller Anstrengung, die Genialität von Haydn auf Augenhöhe neben jener Mozarts zu platzieren, haftet das Klischee des gemütlichen Papas – trotz vehementen Einspruchs der Haydnforschung – an seiner Lebensgeschichte und damit auch noch immer an seiner Musik.
Joseph Haydns Leben scheint nicht so schillernd wie jenes von Wolfgang Amadeus Mozart und weniger tragisch als jenes Ludwig van Beethovens, aber dennoch sehr spannend. An erster Stelle steht dabei die zwischen schwierigen Lebensumständen und künstlerischen Höhepunkten pendelnde Biografie dieses hochbegabten, aus provinziellen Verhältnissen stammenden Mannes.
Zentraler Ort der Entdeckungsreise durch Haydns Leben ist das Eisenstädter Schloss Esterházy, das zur dominierenden Stätte der Begegnungen und Erkenntnisse eines heutigen Museums-Besuchers wird.
Auf seinem Weg durch das Schloss findet der Besucher (dargestellt von Nikolaus Paryla) nach und nach Artefakte und Anhaltspunkte zum Leben und Schaffen Joseph Haydns und entdeckt dabei eine faszinierende Welt, die über Haydns Musik weit bis in die Gegenwart nachwirkt.