125 Jahre Wiener Staatsoper
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Edvard Grieg ; Vladimir Malakov ; 125 Jahre Wiener Staatsoper ; Oscar Peterson in der Staatsoper ; Neujahrskonzert 1995 ; Kaiserwalzer
Katalogzettel
| Titel | 125 Jahre Wiener Staatsoper |
| Titelzusatz |
Marcel Prawy, von 1955 bis 1975 Chefdramaturg der Staatsoper, führt durch die HGeschichte des Hauses. |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Prawy, Marcel [Präsentator/in]
[GND
]
Nüll, Eduard van der ZDF [Sendeanstalt] |
| Datum |
1994.03.02 [Sendedatum] |
| Ort |
Wien, Staatsoper
|
| Schlagworte | Kultur ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Sprache |
Deutsch |
| Gesamtwerk/Reihe | Edvard Grieg ; Vladimir Malakov ; 125 Jahre Wiener Staatsoper ; Oscar Peterson in der Staatsoper ; Neujahrskonzert 1995 ; Kaiserwalzer |
Information
Inhalt
Musik-Theaer - 125 Jahre Glanz und Elend der Wiener Oper. Der Architekt Eduard van der Nüll nahm sich wegen der gehässigen Kritik schon vorher das Leben: am 25. Mai 1869 wurde sein umstrittenes Bauwerk mit Mozarts "Don Juan" eingeweiht. Wiens "k.k. Hofoper", seit 1918 "Staatsoper" - und seit 125 Jahren ein Zankapfel: glanzvolles Musiktheater und elender Intrigantenstadl, voll herrlicher Stimmen und schriller Mißtöne. Gut dreißig Direktoren, darunter Gustav Mahler und Karl Böhm, haben sich im Wiener Wechselband von Hymne und Häme verschlissen: Karajan ging im Zorn, Hilbert im Sarg. Franz Schalks Fazit seiner Amtzeit (1918): "Jedes Theater ist ein Narrenhaus, aber die Wiener Oper ist die Abteilung für Unheilbare!" 170 Sitz- und 567 Stehplätze (2 bis 270 Mark) sind trotzdem oft ausverkauft. Am 1.9. freilich wird zugesperrt: vier Monate Umbaupause!. (Text aus einer Fernsehszeitschrift von 1994)