Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60

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Katalogzettel

Titel Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60
Spieldauer 00:03:13
Urheber/innen Beethoven, Ludwig van [Komponist/in] [GND]
Mitwirkende Furtwängler, Wilhelm [Dirigent] [GND]
Wiener Philharmoniker [Orchester]
His Master's Voice [Label]
Gramophone Co. Ltd. [Produzent]
Datum 1950.01.25 [Aufnahmedatum]
Ort Wien, Palais Lobkowitz [Ortsbezug]
Schlagworte Musik ; E-Musik ; Instrumentalmusik - Symphonie ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme
19. Jahrhundert
Typ audio
Format SCS [Schallplatte, Schellack]
Nummern DB 21103 a [Bestellnummer]
2 VH 7206 [Katalognummer]
2 VH 7206-1A [Matrizennummer]
Sprache Deutsch
Signatur Österreichische Mediathek, 22-03161_b_b01_k02
Medienart Mp3-Audiodatei
Palais Lobkowitz, Wien. Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2020.

Palais Lobkowitz, Wien. Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2020.

Information

Inhalt

Beethovens vierte Symphonie, die sich bereitwillig am klassischen Modell der Gattung orientiert, wurde schon von seinen Zeitgenossen als „heiter, verständlich und sehr einnehmend“ (Allgemeine musikalische Zeitung) wahrgenommen – eine Einschätzung, die nur schwer mit der titanischen Vorstellung des Tonheroen Beethoven in Einklang zu bringen ist und der Symphonie ein Nischendasein zwischen ihren Schwesterwerken einbrachte. Die exklusive Uraufführung fand im März 1807 im Palais des Fürsten Franz Joseph Maximilian Lobkowitz statt, der jedoch nicht der Widmungsträger war.

Zu hören ist der Abschluss des lebhaften Finalsatzes, der mit einer ausgedehnten Coda endet, die von kreisenden Sechzehntelbewegungen, Akkordschlägen und episodenhafter Kantabilität bestimmt wird. In der Einspielung aus dem Jahr 1950 dirigiert Wilhelm Furtwängler (1886–1954) die Wiener Philharmoniker, deren ständiger Abonnementdirigent er von 1927 bis 1930 war. Er gilt als eine der profiliertesten und gleichzeitig kontroversesten Dirigentenpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Sein Verhalten während der NS-Zeit, in der er von den Nationalsozialisten hofiert, gleichzeitig jedoch für verfolgte Künstler*innen eintrat, ist bis heute umstritten. (Constanze Köhn)

Sammlungsgeschichte

Sammlung Günther Schifter

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