Klaviersonate Nr. 8 c-Moll op. 13 - 4. Teil
Katalogzettel
| Titel | Klaviersonate Nr. 8 c-Moll op. 13 - 4. Teil |
| Titelzusatz |
Sonate pathétique |
| Spieldauer | 00:02:53 |
| Urheber/innen |
Beethoven, Ludwig van [Komponist/in]
[GND]
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| Mitwirkende |
Serkin, Rudolf [Klavier]
[GND
]
Columbia Masterworks [Label] |
| Ort |
Wien, Alser Straße 10 [Ortsbezug]
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| Schlagworte | Musik ; E-Musik ; Instrumentalmusik - Sonate, Sonatine ; Instrumente - Klavier ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme |
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18. Jahrhundert
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| Typ | audio |
| Format |
SCS [Schallplatte, Schellack] |
| Nummern |
71855-D [Bestellnummer] MM 648-4 [Katalognummer] XCO 34901 [Matrizennummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, 2-46657_b_b01_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Standort eines ehemaligen Wohnhauses von Karl Fürst von Lichnowsky. Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2020
Information
Inhalt
Ludwig van Beethoven komponierte die Klaviersonate Nr. 8 in c-Moll op. 13 mit 27 Jahren und widmete sie dem Fürsten Carl von Lichnowsky, der ihm 1794 bis 1796 Unterkunft in seinem Haus in der Alser Straße 10 im heutigen 9. Wiener Gemeindebezirk gewährte. Obwohl Beethoven die Sonate bereits 1798 fertig gestellt hatte, wurde sie erst 1799 unter dem Namen Grande Sonate Pathétique veröffentlicht. #13#13Zu hören ist Rudolf Serkins Interpretation des zweiten Satzes (Adagio cantabile) der Pathétique. Dieses Adagio Cantabile ist eine der wohl bekanntesten Melodien Beethovens und steht in As-Dur, der Tonart, in der Beethoven oft seine innigsten und wärmsten Melodien komponierte, so auch die beiden späteren Klaviersonaten Nr. 12 op. 26 im Jahr 1801 und Nr. 31 op. 110 im Jahr 1821. #13#13 Der 1939 in die USA emigrierte österreichische Pianist Rudolf Serkin (1903–1991) interpretiert Beethovens Adagio Cantabile in einer gemäßigten und kontrollierten aber dennoch feinen und pointierten Art, die keinem romantisch-subjektivistischen Zugriff, sondern eher einem Ideal von Klarheit und Rationalität entspricht und insbesondere die Mäßigung des Ausdrucks bevorzugt. (Eva Maria Peintner)