Ode to Napoleon Buonaparte op. 41. Strophe 1–5
Katalogzettel
| Titel | Ode to Napoleon Buonaparte op. 41. Strophe 1–5 |
| Titelzusatz |
First West Coast Performance 75th Birthday Concert |
| Spieldauer | 00:04:36 |
| Urheber/innen |
Schönberg, Arnold [Komponist/in]
[GND]
Byron, George Gordon Noel [Librettist/in] [GND] |
| Mitwirkende |
Schallert, William [Rezitator/in]
[GND
]
Koldofsky, Adolph [Violine] [GND ] Selmont, David [Violine] Figelski, Cecil [Viola] [GND ] Reher, Kurt [Violoncello] [GND ] Stein, Leonard [Klavier] [GND ] Fraenkel, Wolfgang [Dirigent] [GND ] Magnadisc [Label] Internationale Gesellschaft für Neue Musik [Veranstalter] |
| Datum |
1949.09.13 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Los Angeles, Assistance League Playhouse [Ortsbezug]
|
| Schlagworte | Musik ; E-Musik ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme |
|
20. Jahrhundert - 40er Jahre
|
|
| Typ | audio |
| Format |
SCS [Schallplatte, Schellack] |
| Sprache |
Deutsch |
| Link |
Ode to Napoleon Buonaparte op. 41 auf der Website des Arnold Schönberg Center |
| Signatur | Österreichische Mediathek, e11-00357_b01_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Auszug Partitur Ode to Napoleon Buonaparte, Arnold Schönberg Center, CC BY-SA 3.0 AT
Information
Inhalt
Im Zeichen akuter Bedrohung durch die nationalsozialistische Gewaltherrschaft ist Arnold Schönbergs „Ode to Napoleon Buonaparte“ op. 41 zugleich bittere Satire wie kämpferisches Zeugnis des Willens zum Widerstand. Um die Botschaft des zu Grunde liegenden Gedichts von Lord Byron adäquat zu transportieren, setzte Schönberg eine rhythmisch akkurat notierte Sprechstimme ein. Sein Assistent Leonard Stein erinnert sich: „Arnold Schönberg selbst hörte die ‚Ode an Napoleon Buonaparte‘ in ihrer ursprünglichen kammermusikalischen Form lediglich bei einer Probe vor dem Konzert zu Ehren seines 75. Geburtstages (am 13. September 1949) in Los Angeles live. […] In einer eigenen Coaching-Sitzung mit dem Sprecher betonte Schönberg, dessen dunkle Augen dabei ausdrucksvoll blitzten, während er Zeilen aus dem Werk rezitierte, vor allem den dramatischen und expressiven Wert. Die in der Partitur so sorgfältig notierten Tonhöhen wurden sekundär behandelt. Der Haupteindruck der ‚Ode‘ war und ist der eines kraftvollen dramatischen Ausdrucks.“ (Leonard Stein, 1977)
Das Konzert im Assistance League Playhouse, Los Angeles, wurde vollständig aufgezeichnet und dem Komponisten in einem aufwändig gestalteten Plattenset zugesandt. Die erste Seite der Aufnahme seiner „Ode to Napoleon“ reicht bis zur Mitte der fünften Gedichtstrophe. Kurz davor, in der vierten Strophe, ist zu den Worten „The earthquake voice of Victory“ eine subtil im musikalischen Satz verwobene Anspielung auf das Schicksalsmotiv aus Beethovens Symphonie Nr. 5 zu hören.
(Text: Arnold Schönberg Center)
Das Konzert im Assistance League Playhouse, Los Angeles, wurde vollständig aufgezeichnet und dem Komponisten in einem aufwändig gestalteten Plattenset zugesandt. Die erste Seite der Aufnahme seiner „Ode to Napoleon“ reicht bis zur Mitte der fünften Gedichtstrophe. Kurz davor, in der vierten Strophe, ist zu den Worten „The earthquake voice of Victory“ eine subtil im musikalischen Satz verwobene Anspielung auf das Schicksalsmotiv aus Beethovens Symphonie Nr. 5 zu hören.
(Text: Arnold Schönberg Center)