Hanns Eisler: Vierzehn Arten den Regen zu beschreiben
Katalogzettel
| Titel | Hanns Eisler: Vierzehn Arten den Regen zu beschreiben |
| Spieldauer | 00:12:27 |
| Urheber/innen |
Eisler, Hanns [Komponist/in]
[GND]
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| Datum |
1944.09.13 [Bezugsdatum] |
| Ort |
New York, The New School for Social Research [Ortsbezug]
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| Schlagworte | Musik ; E-Musik ; Besetzung - Kammerorchester ; Instrumente - Flöte ; Instrumente - Klarinette ; Instrumente - Viola ; Instrumente - Violine ; Instrumente - Violoncello ; Instrumente - Klavier ; Unveröffentlichte Aufnahme |
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20. Jahrhundert - 40er Jahre [Bezugsdatum]
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| Typ | audio |
| Format |
SCS [Schallplatte, Schellack] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, e11-00791_b02_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Plattenhülle, Arnold Schönberg Center, CC BY-SA 3.0 AT
Information
Inhalt
Hanns Eisler war von 1919 bis 1923 Privatschüler Arnold Schönbergs in Mödling. Überzeugt vom Talent des jungen Komponisten unterrichtete Schönberg ihn kostenfrei. Zu Spannungen zwischen den beiden Künstlern kam es, als Eisler sich politisch wie kompositorisch sozialistischen Idealen annäherte. 1938, fünf Jahre nach Schönberg, emigrierte Eisler in die Vereinigten Staaten, wo er nach anfänglichen Schwierigkeiten Erfolge als Filmmusikkomponist feierte und schließlich ein Haus in Brentwood, in der Nähe seines ehemaligen Lehrers erwerben konnte.
Eislers Sextett „Vierzehn Arten den Regen zu beschreiben“ entstand im Rahmen eines durch die Rockefeller Foundation geförderten Projekts, als experimentelle Filmmusik zu Joris Ivens stummer Dokumentation „Regen“. Das Stück ist zwölftönig komponiert und beginnt mit der Tonfolge A-eS-C-H, die für Arnold Schönberg steht, dem das Werk zum 70. Geburtstag gewidmet ist. In dessen Nachlass hat sich keine Partitur erhalten, dafür aber ein Set mit zwei Platten, deren selbst gefertigten Papp-Schuber Schönberg mit „EISLER“ beschriftete. Sie enthalten eine Aufnahme des Stücks, die im Rahmen von Eislers Forschungsprojekt an der New School for Social Research, New York, unter Beteiligung der Schönberg-Schüler Rudolf Kolisch (Violine) und Eduard Steuermann (Klavier) entstand. (Text: Arnold Schönberg Center)
Eislers Sextett „Vierzehn Arten den Regen zu beschreiben“ entstand im Rahmen eines durch die Rockefeller Foundation geförderten Projekts, als experimentelle Filmmusik zu Joris Ivens stummer Dokumentation „Regen“. Das Stück ist zwölftönig komponiert und beginnt mit der Tonfolge A-eS-C-H, die für Arnold Schönberg steht, dem das Werk zum 70. Geburtstag gewidmet ist. In dessen Nachlass hat sich keine Partitur erhalten, dafür aber ein Set mit zwei Platten, deren selbst gefertigten Papp-Schuber Schönberg mit „EISLER“ beschriftete. Sie enthalten eine Aufnahme des Stücks, die im Rahmen von Eislers Forschungsprojekt an der New School for Social Research, New York, unter Beteiligung der Schönberg-Schüler Rudolf Kolisch (Violine) und Eduard Steuermann (Klavier) entstand. (Text: Arnold Schönberg Center)