Vier Lieder für Gesang und Orchester op. 22. Nr. 4 Vorgefühl
Katalogzettel
| Titel | Vier Lieder für Gesang und Orchester op. 22. Nr. 4 Vorgefühl |
| Spieldauer | 00:03:27 |
| Urheber/innen |
Schönberg, Arnold [Komponist/in]
[GND]
|
| Mitwirkende |
Rosbaud, Hans [Dirigent]
[GND
]
Reinecke, Hertha [Gesang] [GND ] Südwestdeutscher Rundfunk [Produzent] |
| Ort |
Frankfurt, Saalbau / Concert Hall [Ortsbezug]
|
| Schlagworte | Musik ; E-Musik ; Unveröffentlichte Aufnahme |
|
20. Jahrhundert - 20er Jahre
20. Jahrhundert - 30er Jahre |
|
| Typ | audio |
| Format |
SCS [Schallplatte, Schellack] |
| Sprache |
Deutsch |
| Link |
Vier Lieder für Gesang und Orchester op. 22 auf der Website des Arnold Schönberg Center |
| Signatur | Österreichische Mediathek, e11-00203_b01_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Frankfurt, Saalbau 1890. Public domain.
Information
Inhalt
Die Premiere der „Vier Lieder für Gesang und Orchester“ op. 22 fand erst sechzehn Jahre nach Abschluss der Komposition am 21. Februar 1932 im Rahmen des 7. Montagskonzertes des Frankfurter Orchestervereins unter Hans Rosbaud statt. Noch im Planungsstadium empfahl er für den Solo-Part „eine sehr talentierte Sängerin […], deren Stimme und Singweise mir sehr gefällt und die auch ganz bestimmt tadellos die Noten bringen wird, denn Sie ist die Frau meines Schülers Winfried Zillig“. (Arnold Schönberg an Hans Rosbaud, 12. Juni 1931)
Rosbaud stimmte dem Vorschlag zu und engagierte Hertha Reinecke-Zillig für die Uraufführung. Der Komponist plante aus Barcelona anzureisen, musste jedoch aus gesundheitlichen Gründen absagen. Bald nach dem Konzert berichtete Winfried Zillig über die Radiosendung: „Die Uebertragung war hier ausgezeichnet, jedes Wort zu verstehen, jeder noch so tief liegende Ton zu hören, jede Mittelstimme des Orchesters klar und deutlich, und klanglich wundervoll. […] Uebrigens, die Lieder sind in Frankfurt auch auf Platten gekommen, die sehr gut ausgefallen sein sollen, da bin ich riesig gespannt drauf.“ (Brief vom 28. Februar 1932)
Rudolf Kolisch bestätigte seinem ehemaligen Lehrer die positive Einschätzung: „Hier in Frankfurt […] haben wir anlässlich unseres Auftretens im Rundfunk die Platten Deiner Orchesterlieder op. 22 gehört. Es war sehr viel zu hören (besonders in den oberen Schichten) und klang (besonders im Orchester) wunderbar.“ (Brief vom 15. März 1932).
(Text: Arnold Schönberg Center)
Rosbaud stimmte dem Vorschlag zu und engagierte Hertha Reinecke-Zillig für die Uraufführung. Der Komponist plante aus Barcelona anzureisen, musste jedoch aus gesundheitlichen Gründen absagen. Bald nach dem Konzert berichtete Winfried Zillig über die Radiosendung: „Die Uebertragung war hier ausgezeichnet, jedes Wort zu verstehen, jeder noch so tief liegende Ton zu hören, jede Mittelstimme des Orchesters klar und deutlich, und klanglich wundervoll. […] Uebrigens, die Lieder sind in Frankfurt auch auf Platten gekommen, die sehr gut ausgefallen sein sollen, da bin ich riesig gespannt drauf.“ (Brief vom 28. Februar 1932)
Rudolf Kolisch bestätigte seinem ehemaligen Lehrer die positive Einschätzung: „Hier in Frankfurt […] haben wir anlässlich unseres Auftretens im Rundfunk die Platten Deiner Orchesterlieder op. 22 gehört. Es war sehr viel zu hören (besonders in den oberen Schichten) und klang (besonders im Orchester) wunderbar.“ (Brief vom 15. März 1932).
(Text: Arnold Schönberg Center)