Nahaufnahme [2019.04.07]
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Katalogzettel
| Titel | Nahaufnahme [2019.04.07] |
| Titelzusatz |
Radio Niederösterreich ganz persönlich |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Herzog, Alice [Moderation]
Kaiser, Roland [GND ] ORF Radio Niederösterreich [Sendeanstalt] |
| Datum |
2019.04.07 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Interview ; Radiosendung-Mitschnitt |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP2 [Dateiformat: MP2] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E53-04522 |
Information
Inhalt
[Senderinformation] „Ich muss nicht, aber ich kann“
Seit 45 Jahren ist Schlagerstar Roland Kaiser im Showgeschäft. Nach einer schweren Krankheit hat er vor kurzem ein neues Album veröffentlicht. „Ich muss nicht, aber ich kann“, sagt Kaiser zu Gast bei Alice Herzog in der „Nahaufnahme“.
Mehr als 90 Millionen Tonträger hat Schlagerstar Roland Kaiser im Laufe seiner Karriere verkauft, doch ans Aufhören denkt der 66-Jährige nicht. Gerade eben ist sein neues Album mit dem Titel „Alles oder dich“ erschienen, für 2020 plant Kaiser eine große Tournee im gesamten deutschsprachigen Raum. In der Radio Niederösterreich-„Nahaufnahme“ bei Alice Herzog erzählt er über sein Leben nach der schweren Krankheit und abseits der Bühne.
„Ich muss nicht, aber ich kann“, bringt es Kaiser auf den Punkt. Noch immer füllt er Konzerthallen, noch immer sind es seine ganz großen Hits („Joanna“, „Santa Maria“, „Dich zu lieben“), die das Publikum sofort zum Mitsingen animieren. Künstlerisch hat er aber immer auch den Zeitgeist aufgegriffen und lässt seine Musik heute noch von Tonmeistern produzieren, die so ganz und gar nichts mit dem Schlager zu tun haben.
„Meine beiden Kinder geben mir Anregungen, auch indem ich mir ihre Musik anhöre“, so Kaiser in der „Nahaufnahme“. Die Familie ist ihm immer schon das Wichtigste im Leben und erdet ihn auch. „Wenn ich nach Hause komme, ist mein Beruf sofort Nebensache und man nimmt sich selbst nicht mehr ganz so wichtig.“ Im Mittelpunkt sei er nämlich eigentlich nie gerne gestanden, als Kind nicht und auch heute noch nicht. „Ich halte das aus, für die Dauer eines Konzertes, dann möchte ich sofort wieder in der Normalität verschwinden.“
Seine schwere Krankheit, eine Lungentransplantation, hat die Werte im Leben verschoben. Er sei entspannter und ruhiger geworden, so der Schlagerstar: „Für mich ist meine Familie wichtig und wenn einmal bei einem Konzert etwas nicht funktioniert, ist das nicht so schlimm.“ Seiner Frau Silvia streut er Rosen, denn sie war es, die ihn durch die schweren Zeiten getragen hat. „Beruflich blicke ich immer nach vorne und privat auch“, so der Schlagerstar. Von seinen Kindern habe er gelernt, im Hier und Jetzt zu leben.
Seit 45 Jahren ist Schlagerstar Roland Kaiser im Showgeschäft. Nach einer schweren Krankheit hat er vor kurzem ein neues Album veröffentlicht. „Ich muss nicht, aber ich kann“, sagt Kaiser zu Gast bei Alice Herzog in der „Nahaufnahme“.
Mehr als 90 Millionen Tonträger hat Schlagerstar Roland Kaiser im Laufe seiner Karriere verkauft, doch ans Aufhören denkt der 66-Jährige nicht. Gerade eben ist sein neues Album mit dem Titel „Alles oder dich“ erschienen, für 2020 plant Kaiser eine große Tournee im gesamten deutschsprachigen Raum. In der Radio Niederösterreich-„Nahaufnahme“ bei Alice Herzog erzählt er über sein Leben nach der schweren Krankheit und abseits der Bühne.
„Ich muss nicht, aber ich kann“, bringt es Kaiser auf den Punkt. Noch immer füllt er Konzerthallen, noch immer sind es seine ganz großen Hits („Joanna“, „Santa Maria“, „Dich zu lieben“), die das Publikum sofort zum Mitsingen animieren. Künstlerisch hat er aber immer auch den Zeitgeist aufgegriffen und lässt seine Musik heute noch von Tonmeistern produzieren, die so ganz und gar nichts mit dem Schlager zu tun haben.
„Meine beiden Kinder geben mir Anregungen, auch indem ich mir ihre Musik anhöre“, so Kaiser in der „Nahaufnahme“. Die Familie ist ihm immer schon das Wichtigste im Leben und erdet ihn auch. „Wenn ich nach Hause komme, ist mein Beruf sofort Nebensache und man nimmt sich selbst nicht mehr ganz so wichtig.“ Im Mittelpunkt sei er nämlich eigentlich nie gerne gestanden, als Kind nicht und auch heute noch nicht. „Ich halte das aus, für die Dauer eines Konzertes, dann möchte ich sofort wieder in der Normalität verschwinden.“
Seine schwere Krankheit, eine Lungentransplantation, hat die Werte im Leben verschoben. Er sei entspannter und ruhiger geworden, so der Schlagerstar: „Für mich ist meine Familie wichtig und wenn einmal bei einem Konzert etwas nicht funktioniert, ist das nicht so schlimm.“ Seiner Frau Silvia streut er Rosen, denn sie war es, die ihn durch die schweren Zeiten getragen hat. „Beruflich blicke ich immer nach vorne und privat auch“, so der Schlagerstar. Von seinen Kindern habe er gelernt, im Hier und Jetzt zu leben.