Ruanda-Expression oder Die Helferstimme
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Hörbilder
Katalogzettel
| Titel | Ruanda-Expression oder Die Helferstimme |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Hartinger, Ingram [Gestaltung]
[GND
]
Schaffer, Mathilde [Interviewte/r] ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1996.10.19 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Feature ; Entwicklungsländer ; Radiosendung-Sendematerial |
| Örtliche Einordnung |
Ruanda
|
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung] |
| Signatur | 9-33673 |
| Gesamtwerk/Reihe | Hörbilder |
Information
Inhalt
Es handelt sich um die Geschichte eines Engagements, einer Art von Auseinandersetzung mit dem "Schauplatz Afrika". Im Vordergrund steht der Bericht von Mathilde Schaffer, einer Krankenschwester, die im Dienst des Internationalen Roten Kreuzes in Ruandas Gefängnissen als Expertin und Beobachterin tätig war. Ingram Hartinger, Schriftsteller und Gestalter dieser Sendung, führte mit der Krankenschwester eine intensive Korrespondenz zum Thema ihrer Tätigkeit und ihrer Erfahrungen in jener kritischen Zone Afrikas. Brieftext und Interview wurden aufeinander so abgestimmt, daß einerseits das Portrait der Helferstimme entstehen konnte, andererseits ein Diskussionszusammenhang zum Thema "Afrika und Politik der Hilfe" hergestellt wurde. Versucht wurde somit ein dokumentarischer Umgang mit Interviews, Fakten und subjektiven Wirklichkeiten. Aus dem Sendungstext: "Zwischen dem Hier eines europäischen Impulses und dem Dort verschiedener Ausdruckspartien liegt heutzutage eine eher sehr hermetische Angelegenheit. Afrika signalisiert für den Westen großen Ärger. Früher war das anders, der Kolonialismus hat sich damals einfach bedient. So bedeutet Ruanda zugleich auch das größte Scheitern der christlichen Missionsidee in Afrika. Ruanda war das Land mit dem größten Anteil an Missionaren auf der Welt, es gab kaum ein Dorf ohne Kirche."