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KI-generiertes Transkript
Er hat mich verliebt.
Guten Tag, am Montag begrüßt Sie zum Mittagsschonal Werner Löw.
Heute auf unserem Programm Berichte und Analysen nach den Regionalwahlen in Frankreich und den Parlamentswahlen in Albanien.
Außerdem zunehmende Proteste gegen Serbiens Präsidenten Milosevic, die Schwierigkeiten bei der Privatisierung in der Slowakei und die Hintergründe für die laufenden Auseinandersetzungen um Löhne und Gehälter in der Bundesrepublik Deutschland.
Aus Österreich eine Diskussion um angebliche Elektroschock-Tests an der Grazer Uniklinik für Psychiatrie, ein Pressegespräch von Wissenschaftsminister Bussek, die Ergebnisse der Pfarrgemeinde Ratswahlen in den katholischen Pfarren Österreichs und ein internationales Wirtschaftsthema mit Österreich Bezug.
Der amerikanische Fluglinie Delta Airlines strebt nach Europa, auch in Konkurrenz zur AUA.
Im Kulturteil Steven Spielbergs Peter Pan-Version mit dem Titel Hook.
Zunächst aber ist nicht Captain Hook am Wort, sondern Herbert Slavik mit den von Georg Schalker-Huber zusammengeschriebenen Meldungen.
Frankreich.
Die rechtsextreme Nationale Front und die Umweltschutzparteien haben bei den gestrigen Regionalwahlen mit jeweils etwa 14 Prozent beträchtliche Stimmengewinne auf Kosten der etablierten Parteien erzielt.
Die regierenden Sozialisten erreichten knapp 18 Prozent und registrierten damit das schlechteste Ergebnis seit mehr als 20 Jahren.
Auch die parlamentarische Rechte erlitt Einbußen, blieb aber mit etwa 33 Prozent landesweit die stärkste Kraft.
Die Kommunisten erzielten 8 Prozent.
Albanien.
Die länger als 45 Jahre dauernde Herrschaft der Kommunisten ist endgültig beendet.
Die Oppositionelle Demokratische Partei hat die gestrigen Parlamentswahlen klar gewonnen.
Die Zentrale Wahlbehörde in Tirana hat bekannt gegeben, dass die Demokraten in 25 Wahlkreisen mehr als 70 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen.
Es ist dies ein Viertel aller Wahlkreise.
Die Sozialisten, die früheren Kommunisten, erhielten nur etwa 20 Prozent.
Das endgültige Ergebnis wird vermutlich erst morgen vorliegen.
Die seit Freitag im Südosten der Türkei anhaltenden Kämpfe zwischen den Sicherheitskräften und Kurden haben nach Presseberichten mehr als 60 Menschenleben gefordert.
Die Kämpfe dauerten auch heute Nacht an.
Ausländische Journalisten haben die Unruhegebiete verlassen müssen, man hat ihnen die Festnahme angedroht.
In mehreren Städten gilt weiterhin eine Ausgangssperre.
Der türkische Innenminister hat neuerlich die verbotene kurdische Arbeiterpartei scharf angegriffen.
Sie kämpft seit langem für einen eigenen kurdischen Staat.
Bosnien-Herzegowina, Kroatien.
In der bosnischen Stadt Goraste, 60 Kilometer östlich von Sarajevo, sind heute Nacht schwere Unruhen ausgebrochen.
Serben und Moslems lieferten einander Schießereien, es wurden Straßensperren und Barrikaden errichtet.
Aus der Republikshauptstadt Sarajevo wurden Sondereinheiten der Polizei und der Armee nach Goraste in Marsch gesetzt, da die örtliche Polizei die Lage offensichtlich nicht mehr unter Kontrolle hat.
Auch in mehreren Regionen Kroatiens gab es heute Nacht wieder Zwischenfälle.
Wie Radio Zagreb berichtet, wurden die Städte Osijek und Vinkovci von Armeeeinheiten neuerlich unter Artilleriefeuer genommen.
Unruhen gab es weiters in der Region um Sadar und Dubrovnik.
Europäische Gemeinschaft.
Die Umweltminister des gemeinsamen Marktes beraten in Brüssel über einen früheren Ausstieg aus der Produktion der Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe.
Die EG erwägt ein Verbot der FCKW bis 1.
Jänner 1996.
Damit würde die Europäische Gemeinschaft den ursprünglich geplanten Termin um zwei Jahre vorziehen.
Italien.
In Südtirol ist möglicherweise eine neue Terrorgruppe aktiv.
Eine Organisation, die sich Verteidigung der Italiener in Südtirol nennt, hat in Telefongesprächen mit Reportern in Bozen angekündigt, Milch in Supermärkten zu vergiften und die Wirtschaft des Landes schädigen zu wollen.
Eine erste Aktion dürfte auf einer Straße in das Sarntal organisiert worden sein.
Es wurde Öl auf die Fahrbahn geschüttet.
Polizei und Feuerwehr verhinderten Unfälle.
Österreich.
Die Verbraucherpreise sind im Februar verglichen mit Februar vorigen Jahres um 4,1 Prozent gestiegen.
Im Jänner betrug der entsprechende Wert 3,9 Prozent.
Für die Teuerung hauptverantwortlich waren höhere Übernachtungskosten, Preissteigerungen bei Flugpauschalreisen, Krankenzusatzversicherungen und bei alkoholischen Getränken.
Weiters der erhöhte Wohnungsaufwand.
USA.
Ein Flugzeugunglück hat in New York 24 Menschenleben gefordert.
Eine Fokker der Luftfahrtgesellschaft USA prallte offenbar nach einem Fehler beim Start wieder auf dem Boden auf, rutschte über die Rollbahn, ging in Flammen auf und kam erst im Wasser einer angrenzenden Bucht zum Stehen.
An Bord waren etwa 50 Menschen.
Der Jet sollte nach Cleveland in Ohio fliegen.
Zum Unglückszeitpunkt herrschte über New York dichtes Schneetreiben.
Die Raumfahrtbehörde NASA hat den für heute geplanten Start der Raumfähre Atlantis kurzfristig abgesagt.
Es sind Lecks in den Treibstoffleitungen entdeckt worden.
Ursprünglich sollte die Atlantis kurz nach 14 Uhr mitteleuropäischer Zeit abheben.
Der Start war schon seit gestern wegen Schlechtwetters gefährdet.
Die Vorbereitungen gingen aber weiter.
Ein neuer Starttermin wurde noch nicht genannt.
Der Erfinder des synthetischen Penicillin, John C. Sheehan, ist im Bundesstaat Florida, 76-jährig, an Krebs gestorben.
Die chemische Synthese des Penicillins, sie gelang 1957, hat vermutlich Millionen Menschen das Leben erhalten.
Der künstliche Wirkstoff kann nämlich wesentlich schneller und billiger hergestellt werden, als das von dem englischen Bakteriologen Alexander Fleming entdeckte natürliche Penicillin.
Sechs nach zwölf und nach den Nachrichten wie immer der Wetterbericht heute von Andreas Thiesner.
Sowohl aus dem Westen als auch aus dem Süden wird feuchte Luft nach Österreich transportiert.
Der Grund dafür ist einerseits das schon vorhandene Tiefdruckgebiet über Mitteleuropa, andererseits aber auch die Entwicklung eines zweiten über Norditalien.
Die Folge wird heute und auch in den nächsten Tagen zum Teil recht heftiger Regen sein.
Da der Boden kaum mehr aufnahmefähig ist, könnte es morgen und übermorgen zu Überflutungen kommen.
Aber eine konkrete Gefahr zeichnet sich noch nicht ab.
Die Meldungen von 12 Uhr.
Wien bedeckt 9 Grad, Eisenstadt bedeckt 9, St.
Pölten bedeckt 7, Linz bedeckt 5, Salzburg leichter Regen 4, Innsbruck stark bewölkt 7, Bregenz bedeckt 8, Graz stark bewölkt 11 und Klagenfurt stark bewölkt bei 9 Grad.
Es ist also bereits meist stark bewölkt und es regnet zur Zeit vor allem an der Nordseite der Alpen.
Und auch in Unterkernten, wo es noch einzelne Auffalllockerungen gibt, trübt es sich rasch ein.
Gegen Abend und auch in der kommenden Nacht erwartet uns also Regen in ganz Österreich, die am Süden besonders heftig sein wird.
Schnee fällt etwa oberhalb von 700 Metern.
Die Temperaturen am Nachmittag um 7 Grad, Tiefstwerte der kommenden Nacht um 3 Grad.
Auch der Dienstag wird trüb und regnerisch, nur im Norden und Osten lässt der Regen am Nachmittag nach.
Die Schneefallgrenze bleibt bei etwa 700 Metern, die Temperaturen um 5 Grad.
Und übermorgen Mittwoch vor allem im Westen noch Regen, sonst aber schon wieder Auflockerungen und weiterhin kühl.
Gestern haben also die Franzosen ihre insgesamt 26 Regionalparlamente neu gewählt.
Vier davon sind übrigens Überseegebiete.
Gleichzeitig war eine Verwaltungsebene tiefer, über die Hälfte der Sitz in den sogenannten Departements abzustimmen.
Das sind fast 100 Landkreise, die ihrerseits wieder in Kantone oder politische Bezirke unterteilt sind.
So kompliziert diese vor zehn Jahren vollzogene Dezentralisierung des ursprünglichen Zentralstaates Frankreich auch klingen mag, es waren jedenfalls landesweite Wahlen und jedenfalls weitaus mehr als ein bloßer Test für die Gesamtregierung.
Und dieser Test ist für die in Paris in einer Koalition regierenden Sozialisten katastrophal ausgefallen.
Sie erzielten ihr schlechtestes Ergebnis seit 20 Jahren.
Leicht angeschlagen auch die konservativen Parteien.
Eindeutige Regionalwahlgewinner sind landesweit die Rechtsradikalen unter Jean-Marie Le Pen und die, wenn auch in zwei Parteien getrennt angetretenen Grünen.
Hören Sie aus Paris eine umfassende Analyse von Hans Woller und Evert Waroch.
Ein Blick in die französische Presse von heute Morgen beweist, dass dem Ausgang der gestrigen Regional- und Kantonalwahlen auch für die nationale Politik der Zukunft große Bedeutung zugemessen wird.
Vom Ende des Mitterrandismus spricht die linksliberale Tageszeitung Libération.
Seine Partei, so Libération weiter, wird zunehmend zu einem politischen Gespenst und die Tage der Regierung sind gezählt.
Für den Konservativen Le Figaro stellt sich die Frage, ob das Wahlergebnis als Neugestaltung oder aber als Zerstörung der politischen Landschaft zu interpretieren sei.
Eines steht für den Figaro jedoch fest.
Mitterrand, so wörtlich, sollte sich zuallererst daran erinnern, dass man ein Land nicht mit weniger als 20 Prozent regiert.
Für die kommunistische Humanität ist das Wahlergebnis mit 8,3 Prozent für Frankreichs KP eine Ermutigung.
In der kommunistischen Parteizentrale selbst war die Stimmung gestern Abend jedoch eher gedrückt.
Ebenso wie bei der konservativen Opposition und bei den Sozialisten.
Das Ergebnis der Sozialistischen Regierungspartei ist mit nun 17,9 Prozent so niedrig wie nie seit ihrem Bestehen 1971.
Und die Niederlage ist durch die unerwartet hohe Wahlbeteiligung nur noch schmerzhafter.
Laurent Fabius, der neue Generalsekretär der Partei, gestern Abend schon zu einem Vier-Augen-Gespräch bei Präsident Mitterrand, wollte heute Morgen im französischen Rundfunk auch nichts beschönigen.
Es bedeutet, dass es eine Leidenschaft gibt,
Das Ergebnis bedeutet, dass es in der Bevölkerung eine Art Vertrossenheit gegenüber den Parteien an der Macht gibt.
Man mag das ungerecht finden, aber man muss das festhalten.
Wir werden auch wesentlich deutlichere Antworten finden müssen auf die Beunruhigung, die sich in der Bevölkerung breit macht.
Was die sozialistische Partei angeht, heißt das Erneuern, Erneuern und nochmals Erneuern.
Von den Misserfolgen der Sozialisten nicht profitieren konnten die konservativen Oppositionsparteien mit ihrem Wahlbündnis UPF, Union für Frankreich.
Mit einem Verlust von 6% gegenüber den letzten Regionalwahlen und rund 33% der Stimmen hat die allgemeine Unzufriedenheit der Bevölkerung mit den traditionellen politischen Parteien auch vor ihnen nicht Halt gemacht.
Doch die Stunde der Wahrheit dürfte für die konservative Union erst kommen.
Denn heute wagt noch niemand mit Sicherheit voraus zu sagen, ob sich sämtliche Regionalpolitiker am kommenden Freitag an das Wahlversprechen der ÜPF halten werden.
Denn da hat es geheißen, dass in keiner der Regionen eine Koalition mit der rechtsextremen Nationalen Front eingegangen werde, um die nötigen Stimmen für die Präsidentschaft zustande zu bringen.
Und das, obwohl es in den vergangenen sechs Jahren einige Wahlbündnisse mit der Nationalen Front gegeben hatte.
Der Chef der rechtsextremen Nationalen Front, Jean-Marie Le Pen, erwiderte darauf gestern Abend,
Es scheint mir unmöglich, dass Politiker, die sich als Demokraten ausgeben, den Volksentscheid nicht respektieren.
Und das Volk hat der Linken eine ganz klare Niederlage verpasst und zum Ausdruck gebracht, dass es auch die Taktik der Rechtsliberalen und Neogulisten verurteilt.
Und dass es für die Zukunft, für die Parlamentswahlen 1993 und die Präsidentschaft 1995, der Partei das Vertrauen schenkt, die sagt, Frankreich und die Franzosen zuerst.
Die Rechtsextremen haben mit 13,9 Prozent und 3,4 Millionen Stimmen gegenüber vor sechs Jahren um mehr als 4 Prozent zugelegt.
Den ganz großen Durchbruch haben sie jedoch nicht geschafft.
Sie liegen unter dem Präsidentschaftswahlergebnis von Le Pen 1988 und sind in der Region Provence-Alpes-Côte d'Azur nicht stärkste Partei geworden.
Neben der rechtsextremen Front Jean-Marie Le Pen weist die Grünbewegung, die als Wahlsieger aus dem Urnengang hervorgegangen ist.
Die beiden kandidierenden Parteien, die Grünen auf der einen und Génération Ecologie auf der anderen Seite, haben mit 7,5 und 7,1 Prozent der Ökologiebewegung landesweit zum Durchbruch verholfen.
Ein Ergebnis, das, so Umweltminister Lalonde, der Chef von Generation Ecologie, weit besser hätte aussehen können, hätten die beiden Formationen statt gegeneinander miteinander um die Gunst der Wähler geworben.
Was meine Bewegung Generation Ökologie betrifft, so kann ich sagen, dass wir die Einheit weitersuchen werden und unsere politische Verantwortung übernehmen werden.
Mit gemeinsam fast 15 Prozent der Stimmen ist die Grünbewegung damit zu einem wichtigen Faktor der politischen Zukunft Frankreichs geworden.
Eine der ganz großen Debatten nach dieser Wahl wird sich um die Frage des Wahlrechts für die Parlamentswahl 1993 drehen.
Bisher gilt dort das Mehrheitswahlrecht, sodass Parteien wie die Grünen und die Nationale Front kaum Abgeordnete bekommen würden und deswegen machen sie sich für eine Wahlrechtsänderung stark, aber nicht nur sie.
Auch Präsident Mitterrand und Teile der Sozialisten plädieren dafür, mit dem Verhältniswahlrecht ließen sich die Verluste der PS in Grenzen halten, meinen sie.
Allerdings, überträgt man die gestrigen Ergebnisse auf Parlamentswahlen, hätte man ein nur schwer regierbares Frankreich vor sich.
Das Gespenst der Vierten Republik mit ständig wechselnden Regierungen taucht wieder auf.
Eine zersplitterte Parteienlandschaft zeichnet sich ab.
Die Ära der beiden großen politischen Blöcke scheint definitiv zu Ende.
Hans Woller und Eva Twaroch aus Paris.
Wahlen, Parlamentswahlen, gab es gestern auch in Albanien.
Noch ist nicht viel mehr als ein Viertel der Wahlkreise ausgezählt, aber schon steht fest, die über 45-jährige Herrschaft der Kommunisten in Albanien ist nun endgültig beendet.
Die bisher oppositionelle Demokratische Partei ist der klare Sieger.
Wie die zentrale Wahlbehörde in Tirana heute Vormittag bekannt gab, konnten die Demokraten nach vorliegenden Ergebnissen in 25 Wahlkreisen fast 73 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen.
Dagegen erhielten die Sozialisten, die ehemaligen Kommunisten, nur knapp 21 Prozent.
Bei den ersten demokratischen Wahlen in Albanien vor einem Jahr konnten die Ex-Kommunisten noch fast zwei Drittel aller Stimmen auf sich vereinigen.
Hören Sie einen Situationsbericht aus der albanischen Hauptstadt Tirana von Agathe Zupan.
Der Sieg der Demokraten wird immer wahrscheinlicher und ganz Tirana feiert.
Seit gestern Abend stehen die Menschen vor der Parteizentrale der Demokraten.
Die Straße, die direkt ins Stadtzentrum führt, ist seit 8 Uhr gesperrt.
Kein Auto kommt durch.
Alles voller Jubilierender.
Mit dem Sieg hatte jeder gerechnet.
Kaum jemand mit dem mehr als 70 Prozent, der es in bisher 27 Wahlkreisen für die Demokraten gegeben hat.
Die Sozialisten haben in dem einen Jahr ihrer Regierung offenbar jegliches Vertrauen der Albaner verloren.
Und fast 40% ihrer Wähler, um die 25% haben sie derzeit.
Damit wären sie zwar zweitstärkste Partei in Albanien, aber im Parlament absolut in der Minderheit.
Ein Umstand, der auch Gegner der Sozialisten nicht ganz freut.
Die anderen Parteien, Republikaner, Grüne, Sozialdemokraten, schafften höchstens zwei Prozent der Wählerstimmen.
Der eine oder andere Vertreter der Grünen zum Beispiel wird zwar über die Direktwahl ins Parlament kommen, die politische Zukunft Albaniens heißt aber wohl absolut demokratische Partei.
Sie hat das große Manko der Wahl des Vorjahres wettgemacht und ist aufs Land hinausgegangen, in die Dörfer der bitterarmen Bauern und die Industriestädte voller Arbeitsloser.
In solchen Städten hat sie bei 80% Wahlbeteiligung bis zu 90% der Stimmen erreicht.
Die Menschen in Progradez, einer Industrieruine an der Grenze zu Jugoslawien zum Beispiel, wählten fast ausschließlich die Demokraten.
Vor 10 Tagen waren sie die letzten in Albanien, die die staatlichen Geschäfte ihrer Stadt gestürmt und geplündert haben.
Nicht so sehr aus Hunger, sondern aus Wut über eine Regierung, die verspricht, aber nicht hält.
Die Sozialisten haben bei der Wahl vor einem Jahr alle Unterstützung auf dem Land bekommen von den Bauern und Landarbeitern, den Kumpeln in den Kohlebergwerken und den Fabriksarbeitern.
Ihnen wurde Besitz versprochen, ein telefonfließendes Wasserstrom auch im letzten Dorf.
Es hat nicht funktioniert.
Die Sozialisten waren als Ex-Kommunisten nicht bereit, das Land sofort und ohne Informalismus aufzuteilen.
Eine Art Pacht war zum Beispiel als Zwischenstufe vorgesehen.
Privatinitiative, das Zauberwort, blieb Theorie.
Ein Kosovo-Albaner, der 16 Jahre in der Schweiz gearbeitet hat, eröffnete gestern am Tag der Wahl ein Lokal mit dem Namen Demokratia.
Er hat mehr als eine halbe Million Schilling in sein Geschäft gesteckt, erzählt er.
Einiges davon war notwendig, um überhaupt das Lokal vom Staat zu bekommen.
Die Demokraten haben dieses Zögern der Sozialisten, das Beibehalten der alten Strukturen, geschickt genützt.
Wählt uns, dann wählt ihr Europa, war ihre Wahlkampfparole.
Europa ist der Platz, zu dem heute alle Albaner hinwollen.
Europa soll investieren, Europa soll zahlen und die Wirtschaft in Schwung bringen.
Zumindest die Hoffnung, dass Europa das auch will, ist in Albanien nach diesen Wahlen groß.
Agathe Zupan, direkt aus Tirana und mit zum Teil noch aktuelleren Zahlen, als wir sie hier aus den Nachrichtenagenturen hatten.
Es bleibt aber dabei, es verstärkt sich sogar, diese oppositionelle demokratische Partei kann mit einer Dreiviertelmehrheit der Stimmen in Albanien rechnen.
Trotz dieser absoluten Mehrheit will Demokratenschef Berisha eine Koalitionsregierung bilden mit den Republikanern und den Sozialdemokraten.
Diese drei Oppositionsparteien hatten im Wahlkampf ein Bündnis gegen die Sozialisten, die ehemaligen Kommunisten, gebildet.
Und jegliche Zusammenarbeit mit den Sozialisten hat Berisha bereits abgelehnt.
Das soziale Klima im Vereinten Deutschland heizt sich auf.
Einerseits sind rund 4 Millionen der 38 Millionen erwerbsfähigen Deutschen arbeitslos, also bundesweit mehr als 10 Prozent.
Im Deutschen Osten liegt die Arbeitslosenrate sogar bei knapp 17 Prozent.
Hunderttausende sind auf Kurzarbeit.
Und andererseits wird immer deutlicher, was der Beitritt der heruntergekommenen und schwerverschuldeten Brüder aus dem Osten den Westen tatsächlich kostet.
Wirtschafts- und Finanzminister überlegen deshalb drastische Sparmaßnahmen, auch im Sozialbudget.
Immer mehr Politiker fordern von den noch reichen Wessis einen realen Einkommensverzicht.
Immerhin verdienen die Arbeitnehmer im Westen im Schnitt fast doppelt so viel wie die im Osten.
Nein, sagen die Gewerkschaften.
Man hätte dank der 4% Inflation und dank erhöhter Sozialabgaben sowieso schon 1991 netto weniger verdient als im Jahr davor.
Und jetzt müsse man wohl noch einmal kräftig zulangen, bevor überhaupt nichts mehr geht.
Das mag wohl auch eine Überlegung sein.
Am vergangenen Freitag gab es den größten Streik im Westdeutschen Bankwesen seit Bestehen der Bundesrepublik.
Und bei den Staatsbeamten ist auch schon die Rede von Streik, nachdem die Gehaltsverhandlungen für den öffentlichen Dienst am Wochenende jetzt gescheitert sind.
Hören Sie mehr aus Bonn von Peter Fritz.
Die Stimmung ist aufgeheizt wie schon lange nicht mehr.
Die Lohnverhandlungen für die Beamten und für die Bediensteten von Post und Bundesbahn sind gescheitert.
Und sie sind so eindeutig gescheitert, dass das Wort Beamtenstreik in Deutschland die Runde macht.
Zwei Tage wurde Tag und Nacht verhandelt, aber keine der beiden Seiten machte irgendein neues Angebot.
Die Arbeitgeber, also Bund, Länder und Gemeinden, blieben bei ihrem Vorschlag von 3,5 Prozent mehr Lohn.
Und das bei einer Inflationsrate, die deutlich über 4 Prozent liegt.
Innenminister Rudolf Seiters, der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, gab nur eine knappe Wortmeldung zum Scheitern der Beamtenlohnrunde ab.
Selbst bei einem veränderten Angebot
der Arbeitgeber unter Zurückstellung aller Bedenken wäre eine Einigungsmöglichkeit nicht gegeben gewesen.
Meilenweit liegen Arbeitgeber und Arbeitnehmer in ihren Forderungen auseinander.
Die Gewerkschaft ÖTV, in der die Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst Deutschlands organisiert sind, verlangt 9,5 Prozent mehr.
Ihre Vorsitzende Monika Wulff-Matthies gibt sich kämpferisch.
Ein Angebot, und es ist bei den 3,5 Prozent geblieben,
das für unsere Mitglieder Reallohnverluste bedeutet, ein Angebot, das den Abstand zur gewerblichen Wirtschaft weiter vergrößert, betrachten wir als Kampfansage an die Gewerkschaften.
Heute beschließt der Gewerkschaftsvorstand auch offiziell, die Lohnverhandlungen für gescheitert zu erklären.
In Großkundgebungen betonten die Beamten Deutschlands das Wochenende über ihre Streikbereitschaft.
In den Medien wird schon darüber spekuliert, wie lange die Arbeitgeber etwa einem Streik der Müllmänner oder der Krankenschwestern standhalten könnten.
Aber so schnell wird es nicht zum Streik kommen.
Denn die Arbeitgeber werden aller Voraussicht nach heute die Schlichtungskommission anrufen, die bei Lohnkonflikten vermitteln soll.
Ihr Vorsitzender ist der ehemalige Innenminister von Baden-Württemberg, Walter Krause.
Sobald diese Kommission angerufen wird, darf nicht gestreikt werden.
So haben es die Konfliktparteien vereinbart.
Und das Schlichtungsverfahren, in dem der Vermittler Kompromissvorschläge macht, kann rund sechs Wochen dauern.
Fürs Erste liegt die Auseinandersetzung damit auf Eis.
Der Konflikt um die Beamtengehälter ist aber nur ein kleiner Teil einer Auseinandersetzung, die in Deutschland mit jedem Tag an Härte zunimmt.
Immer deutlicher wird nämlich nun, dass die deutsche Einigung wesentlich mehr kosten wird, als die Politiker ursprünglich zuzugeben wagten.
Und immer deutlicher wird darum, dass die öffentlichen Kassen leer sind und dass jede neue Ausgabe neue Schulden bringt.
Erst langsam dringt hier ins Bewusstsein, was es zum Beispiel bedeutet, dass allein die Schulden der DDR, die die Bundesrepublik übernommen hat, mehr als 2.000 Milliarden Schilling ausmachen.
Schon dieser Schuldenberg verschlingt im Jahr 175 Milliarden Schilling an Zinsen.
Und damit ist noch kein Pfennig in den neuen Bundesländern investiert.
Nun fürchtet die Regierung höhere Lohnabschlüsse wie der Teufel das Weihwasser.
Die Stabilität der D-Mark, die derzeit unter großen Anstrengungen mit Hilfe außerordentlich hoher Zinsen aufrechterhalten wird, sehen sie nun bedroht, falls die Beamten mehr Geld bekommen, als die Inflation gefressen hat.
Da ist sicher auch einige Schwarzmalerei im Spiel, erklärbar aus dem Verhandlungspoker, der gerade läuft.
Aber die Angst vor einer Inflation, die losbrechen könnte, wenn hohe Löhne auch die Preise hochtreiben, diese Angst ist groß.
Bundeskanzler Kohl hat daher die Beamtenlohnverhandlungen intern zur Chefsache erklärt.
Sein Verhandlungsführer bekommt nur den Spielraum, den der Bundeskanzler ihm zugesteht.
Kohl ist nun in eine Zwickmühle geraten.
Gerade er, der lange Zeit vorgegeben hatte, die deutsche Einheit könne sich quasi von selbst finanzieren, muss nun seinen Beamten erklären, dass sie auf die lange gewohnten jährlichen Lohnerhöhungen verzichten sollen, um ihren Beitrag zur deutschen Einheit zu leisten.
Peter Fritz aus Bonn und wir bleiben mit den nächsten Beiträgen bei Wirtschaftsthemen, wirtschaftlichen Schwierigkeiten.
Im Osten Deutschlands haben wir gehört und nun solche in Rest-Jugoslawien.
In Jugoslawien wird ja der an sich herrschende Waffenstilstand immer wieder gebrochen.
In der bosnischen Stadt Gorazde lieferten Serben und Moslems einander wilde Schießereien.
Angaben über mögliche Todesopfer gibt es bisher nicht.
Einzelne Zusammenstöße gab es auch in mehreren kroatischen Ortschaften.
Nach Angaben des staatlichen kroatischen Radios haben Bundesarmee und serbische Freischäler kroatische Dörfer angegriffen.
Im Gegensatz zu den Ruinen in Kroatien sind die Kriegsschäden in Serbien nicht auf den ersten Blick zu sehen.
Aber auch die Serben spüren den Krieg.
Sie leiden unter einer tiefgreifenden Wirtschaftskrise, die, so sagen die Kritiker, durch eine falsche Politik der kommunistischen Regierung noch verstärkt wird.
Gestern sind in Belgrad serbische Mütter zu einer Protestdemonstration auf die Straße gegangen.
Veronika Sayer berichtet über die ökonomische Krise Serbiens.
Wir können uns unsere Kinder nicht mehr leisten.
Mit diesem Hilferuf hatten sich vergangene Woche einige Mütter an das Belgrader Jugendradio B92 gewandt.
Mit einem symbolischen Schenkungsakt an den Präsidenten der Republik Slobodan Milosevic sollte auf die immer wachsende Notlage der Familien aufmerksam gemacht werden.
Am Sonntag wurden 180 Kinder unter sechs Jahren dem Präsidenten übergeben.
Er sei jetzt für sie verantwortlich und könne sich mit seinen Einkünften die Aufzucht der Kinder auch leisten, sagten die Organisatoren und Elterntsprecher der Aktion vor dem serbischen Parlament.
In den allgemeinen Preissteigerungen seien zuletzt alkoholische Getränke nur um 20 Prozent, Babynahrung und Kleidung aber um rund 50 Prozent teurer geworden.
Die Kampagne des Jugendsenders hat großes Aufsehen in den Medien erregt.
Auch die Belgrader Zeitungen beschäftigen sich seither intensiver mit den Problemen der Wirtschaft, vor allem seit sich in immer mehr Berufsgruppen Unruhe meldet.
Die zehntausenden Lehrer und Erzieher haben zwar ihren für heute angekündigten Streik um höhere Löhne und regelmäßige Auszahlung vertagt und der Regierung eine weitere Frist von zehn Tagen gesetzt.
Die größte Gefahr geht derzeit aber von den hunderttausenden gewerkschaftlich organisierten Arbeitern der Großbetriebe aus, die nach einem neuen Gesetz verstaatlicht werden sollen.
Eine Neuheit in einem Land, das bisher so stolz auf sein Arbeiter-Selbstverwaltungssystem war.
Einerseits spricht die serbische Regierung im Prinzip von der Notwendigkeit umfassender Privatisierung, kann sie aber aus zwei Gründen nicht verwirklichen.
Erstens fehlt es dazu an frischem Kapital, das seit dem Krieg und den Sanktionen gegen Serbien ausbleibt und weiter ausbleiben wird, solange die politische Zukunft des ehemaligen Jugoslawien nicht gelöst ist.
Andererseits fürchtet die Regierung Privatisierungen, weil die notwendigen Rationalisierungen noch mehr Arbeitslose und damit noch größere Unzufriedenheit zur Folge haben würden.
Das könnte das Vertrauen in die serbische Führung in den Grundfesten erschüttern und zu Fragen nach der Verantwortung für den Krieg, die Wirtschaftsmisere und die internationale Isolation führen, die bisher ohne sichtbare Konsequenzen nur von der Opposition gestellt wurden.
Der Rest von dem, was einmal Jugoslawien war, befindet sich also zurzeit in einem politischen und wirtschaftlichen Teufelskreis.
Solange keine politische Lösung in Sicht ist, wird kein Geld für Investitionen ins Land fließen.
Die Wirtschaftsfliese könnte aber nur damit gelöst werden.
Veronika Sayer aus Belgrad.
In der Slowakei fällt heute Nachmittag eine wichtige Entscheidung.
Es geht um den Weiterverbleib des Ministers für Privatisierung des Staatseigentums, um Ivan Miklos, einen entschlossenen Anhänger der Privatisierung.
Entschieden wird damit auch über den künftigen wirtschaftlichen Weg der Slowakischen Republik und über die Chancen für den Weiterbestand der Tschechoslowakei als solche.
Näheres dazu von Barbara Kunow-Kalergi.
Spannung in Prag und Pressburg.
Im slowakischen Parlament wird heute Nachmittag ein Oppositionsantrag über die Abberufung des Privatisierungsministers Ivan Miklosch verhandelt.
Dabei geht es nicht nur um das Schicksal eines Politikers.
Ivan Miklos ist ein junger Fachmann von der bedrängten Regierungspartei VPN Öffentlichkeit gegen Gewalt.
Es geht um das ganze Projekt der Privatisierung der Industrie in der Slowakei und damit auch um die Frage, ob in Zukunft eine gemeinsame Wirtschaftspolitik in der tschechischen und der slowakischen Republik noch möglich ist.
Präsident Havel war am Wochenende in Pressburg, wo er den schwer kritisierten Minister demonstrativ besucht und nachher das eingespielte Team im Privatisierungsministerium hochgelobt hat.
Ivan Miklos, tschechischer Kollege Ježík, hat gestern im Fernsehen noch ein Schäuferl nachgelegt.
Wenn Miklos gehen muss, hat er gesagt, dann gehen auch seine Leute und das heißt, dass in der Slowakei dann niemand mehr da ist, der die Privatisierung zu Ende führt.
Die Überführung der verstaatlichten Industrie in private Hand ist aber gerade jetzt in der entscheidenden Phase.
Ab Mai sollen private Bürger und Investmentfonds die Möglichkeit haben, Anteile an den Betrieben zu erwerben.
Acht Millionen Bürger haben bereits sogenannte Couponbücher gekauft und damit ihr Interesse an der Sache angemeldet.
In der Slowakei stößt das Projekt aber zunehmend auf Schwierigkeiten.
Die linken und nationalen Parteien, voran die starke Bewegung für eine unabhängige Slowakei von Vladimir Mečiar, ist gegen die Schockprivatisierung.
Der Staat kann sich nach ihrer Meinung nicht einfach aus der Wirtschaft zurückziehen und alles dem Markt überlassen, wie es die Prager Wirtschaftspolitiker und in der Slowakei Ivan Mikloš vorschlagen.
Die slowakische Industrie mit ihren vielen Rüstungs- und Schwerindustriebetrieben ist schwer defizitär.
Ausländische Partner lassen auf sich warten.
Jetzt schon ist in der Slowakei die Arbeitslosigkeit mit 12 Prozent dreimal so hoch wie in der Tschechischen Republik.
Wenn die Privatisierung im Mai voll einsetzt und noch mehr Betriebe zusperren müssen, so fürchten viele, wird die Arbeitslosigkeit noch weiter steigen.
Viele slowakische Oppositionspolitiker plädieren deshalb für einen dritten Weg zwischen Plan und Markt und orientieren sich dabei auch an Österreich.
Um all das geht es, wenn heute in Pressburg über den Ministersessel von Ivan Miklosch, einem überzeugten Marktwirtschaftler, entschieden wird.
Es ist ein Vorspiel für die Grundfrage, ob Tschechen und Slowaken künftig zusammenbleiben oder eigene Wege gehen werden.
Dabei spielen nämlich nationale Parolen zwar eine Rolle, aber wichtiger noch ist die Entscheidung,
die von Prag vorgegebene wirtschaftliche Roskur hinein in Marktwirtschaft und Konkurrenz mitmachen und aushalten oder nicht.
12.31 Uhr ist es, Halbzeit im Mittagsjournal und da geben wir Ihnen gerne Programmhinweise.
Zunächst einen auf heute Abend.
Journal Panorama.
Zwei Tage nachdem unsere Mutter gestorben war, kamen zwei junge Männer.
Sie haben ihren Ausweis gezeigt und gesagt, wir dürften niemandem davon erzählen.
Wer auch immer uns danach fragen würde, kein Wort über ihre Krankheit und die Umstände, unter denen sie gestorben ist.
Die Mutter dieser Frau in der Uralstaat Sverdlovsk, die heute wieder ihren alten Namen Katholidenburg führt, war 1979 gestorben.
Die geheimnisvolle Krankheit war der sibirische Milzbrand, und zwar eine besonders aggressive Abart.
Der Ausgangspunkt der Seuche war eine Fabrik für bakteriologische Kampfstoffe.
Das Unglück wurde, wie so vieles in der Sowjetunion, vertuscht.
Bis heute ist die Zahl der Opfer unbekannt.
Was sich aber damals im April 1979 und in den Wochen danach abgespielt hat, das konnte Christian Schüller unter einigen Mühen in Erfahrung bringen.
Seinen Bericht über die sibirische Seuche können Sie heute um 18.20 Uhr im Programm Österreich 1 hören, im Journal Panorama, und ebenfalls heute Abend um 21.15 Uhr sehen, in der Sendereihe Teleskop.
Ja und wie soll es weitergehen im Mittagsjournal?
Jetzt folgende Beiträge stehen noch auf unserem Programm.
Eine neue internationale Konjunkturprognose für die nächsten vier Jahre mit dem bezeichnenden Titel Unsicherheit über die internationale Wirtschaftsdynamik.
Dann Wirtschaftsminister Bussek zur Universitätsreform, eine Nachlese zu den jüngsten Pfarrgemeinderatswahlen in Österreich, Aufregung um angebliche Elektroschocktests an der Grazer Uni und im Kulturteil Steven Spielbergs neuer Film, Hook heißt hier gemeint, ist Captain Hook von Peter Pan.
Zunächst aber zur neuesten Runde im Preiskampf unter den Fluglinien.
In den USA ist dieser Kampf zunächst einmal ausgestanden.
Am Boden liegen einst stolze Fluggesellschaften wie Pan Am, Continental und Transworld Airlines, TWA.
Die Sieger in der Konkurrenzschlacht um jeden Passagier suchen jetzt gestärkt neue Opfer.
Und sie kommen dabei auch nach Europa, auch nach Österreich.
Die Annahme liegt nahe, dass jetzt auch bei uns der Kampf um jeden einzelnen Fluggast losgeht.
Wie die österreichischen Luftlinien reagieren, das hören Sie von Josef Schweitzer.
Delta Airlines ist die größte Fluglinie der USA.
Sie ist die Siegerin des Konkurrenzkampfes jenseits des Atlantiks.
Als Trophäe hat Delta Airlines die Europa-Lizenzen und die Flughafenrechte der unterlegenen Pan Am erobert.
Und mit diesem Rüstzeug kommen die Amerikaner nach Österreich.
Ab Anfang Mai fliegt Delta sechsmal wöchentlich von Wien nach New York, zweimal davon über Budapest, außerdem noch nach Frankfurt und nach Bukarest.
Damit ist die kurze, konkurrenzarme Zeit für die heimische Auer vorbei.
Im November hatte Penhem den Flugbetrieb eingestellt, Delta nimmt ihn wieder auf.
Trotzdem könnte die AUA mit dem neuen Mitbewerber besser leben.
Penham flog vor allem in den letzten Wochen vor dem Endgültigen aus, um jeden Preis, vernachlässigte Qualität und Sicherheit.
Anders Delta Airlines.
Man pflegt, so die Chefin des Delta-Wien-Büros, Elisabeth Gesell, das Image einer Qualitätsfluglinie.
Die Billigaktion an 4.000 Schilling USA, Frankfurt und zurück hätten nur für den amerikanischen Markt gekolten.
In Österreich biete man zum offiziellen Tarif wie die Auer an, Economy Class 8500 Schilling nach New York.
Um den Passagier werbe man mit dem großen Streckennetz in den USA und nahtlosen Umsteigermöglichkeiten.
Die Auer sei kein Konkurrent, man habe ein gutes Verhältnis, einen Preiskampf plane man in nächster Zeit auf keinen Fall, so Delta Wien-Chefin Gesell.
Die AUA lockt derzeit noch mit New York Tour Retour um 6.890 Schilling, Ende März kommt Chicago ins AUA-Programm zum Einstandstarif 6.500 Schilling.
Man unterbietet damit aber keinesfalls Angebote anderer Bewerber, betont man in der AUA-Zentrale.
In den USA könne man mit den Programmen amerikanische Konkurrenten mithalten.
Wie diese bietet die AUA US Inlandsflüge zu Sondertarifen an.
Für Europa hätte man gerne ähnliche Aktionen, das verbiete aber das österreichische Wettbewerbsrecht.
Sollte Vater Staat andere Gesinnung werden, habe man ein kostensparendes Vielfliegerprogramm parat.
Für die Zukunft setzen die rot-weiß-roten Flieger auf Osteuropa.
Schon jetzt fliegt die Aua als eine der ersten westlichen Fluglinien nach Kiew, Sankt Petersburg und Vilnius.
Im Programm außerdem jede der osteuropäischen Hauptstädte.
Während die AUA in Westeuropa einen Marktanteil von 3% hat, sind es in Osteuropa satte 13% und dort können auch Preise verlangt werden, die die Kosten decken.
Eine wichtige Ausgangsposition für den EEG-Binnenmarkt, der ab dem nächsten Jahr die völlige Liberalisierung des europäischen Luftverkehrs bringen soll.
Noch kleinere Fluggesellschaften als die Auer werden es dann schwer haben zu überleben.
Marktnischen finden, heißt dann die Devise.
Niki Lauda etwa kann sich weiter mit starken Partnern der Reisebranche über die Runden helfen.
Charterflüge sind von der Auslastung her leichter zu planen und ein geringeres Risiko.
Lauda will sich daher vor allem die Tourismusziele in Italien und Griechenland sichern.
Von Italien aus plant der Mann mit dem Kapal Abstecher in die Karibik.
Und Österreichs dritte Fluglinie Tyrolien R hat sich ein Marktsegment ausgesucht, das wohl zu klein ist, um vom Konkurrenzkampf heimgesucht zu werden.
Regionalflughäfen werden für gut bezahlende Geschäftsleute mit den internationalen Verkehrsknotenpunkten verbunden.
Die heimischen Flieger werden also in nächster Zeit kräftig mit den Flügeln schlagen müssen, um gegen die großen Flügel wie Delta oder British Airways bestehen zu können.
Schließlich werden den kommenden Konkurrenzkampf nur die Stärksten und die Klügsten überleben.
Ob der Fluggast davon profitiert, wird sich zeigen.
Der kommende Preiskampf unter den Fluglinien auch in Europa, Josef Schweizer hat berichtet.
Vor wenigen Tagen erst hat das Österreichische Wirtschaftsforschungsinstitut in der Person seines stellvertretenden Leiters eine Revision der Wachstumsprognose für Österreichs Wirtschaft im laufenden Jahr nach unten angekündigt.
Heute haben die Wirtschafts-Auguren im Wiener Arsenal genauere Zahlen nachgeliefert und unter dem Titel Unsicherheit über die internationale Wirtschaftsdynamik eine mittelfristige Prognose der Weltwirtschaft bis 1996 veröffentlicht.
Das Wichtigste daraus fasst Hans Adler zusammen.
Wenn man wüsste, was aus der Wirtschaftsflaute wird, in der wir uns gerade befinden, dann wäre die Zukunft eigentlich ganz rosig.
Nach Ansicht der Wirtschaftsforscher werden in den nächsten fünf Jahren sowohl der Dollarkurs als auch die internationalen Zinsen und die Rohstoffpreise keine allzu großen Sprünge machen.
Daher rechnet man nur mit einer durchschnittlichen Inflationsrate von 3% jährlich, weltweit natürlich.
Und das sind ganz gute Voraussetzungen für eine Vorschau bis 1996.
Bleibt die Frage, meinen die Wirtschaftsforscher, was wird aus der jetzigen Wirtschaftsflaute?
Der Blick zurück zeigt, dass 1974, 1975 die drei wichtigsten Industrieländer, USA, Japan und Deutschland, in einer Rezession viel Geld in die Wirtschaft gepumpt und damit sie beendet haben.
Einige Jahre später, in der nächsten Rezession, haben die Amerikaner Steuern gesenkt.
Und das war der Grund, dass sie bald zu Ende ging.
Inzwischen, seit etwa 1981, hat die Welt eine fast zehn Jahre lang anhaltende Konjunkturphase mit einer besonderen Beschleunigung des Wirtschaftswachstums nach 1985 hinter sich gebracht.
Diese Hochkonjunktur ist vor allem auf einen Rückgang der Zinsen und darauf zurückzuführen, dass der Wechselkurs des Dollar gesunken ist und damit die Rohstoffpreise für die Industriestaaten zusätzlich billiger wurden.
Das alles sind Dinge, die man nicht ewig weiterführen kann.
Und daher hat seit 1988, also bereits seit drei Jahren, die Weltkonjunktur jedes Jahr etwas an Schwung verloren.
Der Zusammenbruch der kommunistischen Systeme hat dem Außenhandel, vor allem in Europa, kräftig getroffen.
Denn Russland war, ebenso wie alle anderen Ostblockstaaten, ein Kunde, der seine Importe im Großen und Ganzen pünktlich bezahlt hat.
Bis zum Augenblick des Zusammenbruchs.
Jetzt gehen die Wirtschaftsforscher davon aus, dass eine Erholung der Volkswirtschaften vor allem in jenen Ostblockstaaten, die wirtschaftlich nicht so schwer getroffen sind, bereits im kommenden Jahr, also 1993, beginnen könnte.
Zu den Stärkeren sind vor allem Ungarn und die Tschechoslowakei zu zählen.
Ganz abgesehen natürlich vom ehemaligen Ostdeutschland.
Davon erwartet man sich Impulse, auch für die westliche Wirtschaft.
Wenn das geschieht, dann erwarten die Wirtschaftsforscher im Laufe dieses Jahres sowohl in den USA als auch in Westeuropa erste Anzeichen einer Wirtschaftsbelebung und zwar auch dann, wenn die Wirtschaftspolitik keine besonderen Signale setzt.
Auch die Vollendung des europäischen Binnenmarktes ist ein Hoffnungsschimmer für die Wirtschaftsforscher, was die zukünftige Konjunkturentwicklung betrifft.
Das einzige Problem ist die Frage, ob die jetzige Konjunkturschwäche auch wirklich nur eine Schwäche bleibt oder
Und das müsste sich bald zeigen, in eine wirkliche Rezession mündet, mit allem was dazugehört, hohe Zinsen, Inflation, Arbeitslosigkeit und einem Rückgang der industriellen Investitionen.
So etwas wäre nur mit viel Geld aus den Staatskassen zu überwinden und die sind weltweit ziemlich leer, bleibt also die Hoffnung, dass es nicht das dazu kommt.
Die vergangene Woche stand auch im Zeichen von Protestaktionen der österreichischen Hochschülerschaft, unter anderem gegen die von Wissenschaftsminister Bussek planten Änderungen bei der Studienförderung.
Speziell richteten sich die Studentenproteste gegen die Verknüpfung der Familienbeihilfe mit einem Leistungsnachweis von acht Wochenstunden pro Jahr.
Die Vertreter der Hochschulschaft legten bei anschließenden Gesprächen mit dem Wissenschaftsminister ein Forderungspaket gegen den von ihnen diagnostizierten Sozialabbau an den Hochschulen vor.
Ein Paket, das wiederum der Minister für kaum erfüllbar hält.
Heute hat Wissenschaftsminister Busseck im Zuge eines Pressegesprächs das Thema neuerlich erörtert.
Hans-Christian Scheidt berichtet.
26,7 Prozent der Wahlberechtigten
Wissenschaftsminister Busseck zog heute eine Bilanz über die Arbeit der von ihm eingesetzten Projektgruppe zur Hochschulreform.
Diese Projektgruppe tagte am vergangenen Samstag.
Sie besteht unter anderem aus Vertretern der Professorenkonferenz, der Rektorenkonferenz, der Unidirektoren, der Hochschülerschaft, der Gewerkschaft und der wichtigsten Beamten des Wissenschaftsministeriums.
Buseck erklärte, durch die Projektgruppe seien drei Prinzipien geklärt worden.
Abgehend vom bisherigen Grundsatz, dass alle organisatorischen Details im Gesetz zu klären sind, soll das Gesetz künftig die maximale Möglichkeit zur Selbstgestaltung schaffen.
Schlagwort Uni-Autonomie.
Zweitens, künftig soll der Staat auf generelle Aufgaben reduziert werden.
Mit der Durchführung ist die Universität beauftragt.
Dem Ministerium soll die Koordinationsaufgabe zukommen.
Und drittens, soll es künftig die Trennung zwischen strategischen und operativen Organen an den Universitäten geben.
Die Grundlinien sind von Gremien zu beschließen, die Durchführung hat von einzelnen Personen zu erfolgen.
BUSEG listete dann auch einige konkrete Beispiele auf, wie die Neuorganisationen der Universitäten nun im Detail aussehen.
Wir haben für die Universitäten drei Ebenen festgelegt.
Gesamtuniversität, Fakultät bzw.
Fachbereich und das Institut.
Die Gliederung selber gibt sich die Universität in ihrer eigenen Satzung.
Also nur mehr drei Ebenen.
Zweites Beispiel für Trennung in strategische und operative Aufgaben, das ist die Studienkommission bzw.
der Studiendekan.
Die Studienkommission hat die strategischen Aufgaben zu machen und der Studiendekan die operativen.
Dadurch ist die bessere Entscheidungsvorbereitung und die planerische Tätigkeit und eine effizientere Verwaltung gegeben.
Eine wesentliche Veränderung durch die vorliegenden Reformvorschläge ergebe sich laut BUSEG künftig in der Neukonzeption des Berufungsverfahrens.
Während Postenausschreibungen in der Vergangenheit kompliziert erfolgt seien, werde nun alles unbürokratischer und schneller.
Das Berufungsverfahren solle ausschließlich an der jeweiligen Universität erfolgen.
Der Vorschlag, der hier vorliegt, ist meines Erachtens noch revolutionär und eine Verbesserung.
Nämlich, der Dekan setzt eine Kommission ein, Studierende, Professoren und andere Universitätslehrer sowie externe Fachleute.
Die Auswahl der Mitglieder obliegt dem Dekan.
Die Kommission entscheidet bindend in einer Reihenfolge, da soll sie dann wirklich verankert sein.
Gegenwärtig ist es ja eine freie Entscheidung der Universität, 1, 2, 3 hinzuschreiben.
Es gibt keine Mitwirkung des Ministers und das gesamte Berufungsverfahren ist an der Universität selber durchzuführen.
In der Berufungskommission sollte in jedem Fall auch ein Student vertreten sein, ergänzte Bussek.
Der Wissenschaftsminister rechnet, dass ein Gesetzesentwurf zur neuen Uniorganisation bis zum Sommer aus formuliert sein müsste und dann in das Begutachtungsverfahren gehen könne.
Nach Anmerkungen des ÖVP-Obmannes und Vizekanzlers Busseck, erforderte vom Koalitionspartner SPÖ eine rasche Personalentscheidung über die Nachfolge für Verkehrs- und Verstaatlichtenminister Rudolf Streicher.
Busseck wiederholte seinen Vorwurf an Streicher, dieser hätte früher aus der Regierung ausscheiden sollen, behindert durch Streichers Präsidentschaftskandidatur sei etwa die wichtige ÖBB-Reform aufgeschoben worden.
Soweit mein Bericht von der Busseck Pressekonferenz zurück ins Funkhaus.
Reporter war Hans-Christian Scheidt.
Jetzt am Wochenende waren in Österreich fast fünf Millionen Katholiken aufgerufen, in mehr als 3000 Pfarren die Pfarrgemeinderäte für die kommenden fünf Jahre zu wählen.
Also jene Leute, die den Pfarrer bei seiner Tätigkeit unterstützen sollen, und zwar sowohl in finanziellen wie auch pastoralen Angelegenheiten.
Da es sich dabei wirklich um echte Persönlichkeitswahlen handelt und nicht von einem guten oder schlechten Abschneiden naturgemäß von irgendwelchen Parteien berichtet werden kann, gilt besondere Aufmerksamkeit stets der Wahlbeteiligung an diesen Pfarrgemeinderatswahlen.
Bei den letzten dieser Wahlen im Jahr 1987 lag die Wahlbeteiligung im Durchschnitt bei etwa 30 Prozent.
Für diesmal hatte man sich eine höhere Wahlbeteiligung erhofft.
Hören Sie mehr von Andrea Brückner.
26,7 Prozent der wahlberechtigten Katholiken gingen gestern bei den österreichweiten Pfarrgemeinderatswahlen wählen.
Das sind um 3,4 Prozent weniger als bei den letzten Wahlen 1987, trotz steigender Katholikenzahl.
4.958.000 Katholiken waren heuer wahlberechtigt, das letzte Mal um 300.000 weniger.
Am höchsten war die Wahlbeteiligung in der diözese Eisenstadt.
Dort betrug sie 57 Prozent, gemessen an der Anzahl der Katholiken.
Am niedrigsten war sie, wie schon vor fünf Jahren, in Wien, mit nur 14,2 Prozent.
Den größten Abfall bei der Wahlbeteiligung verzeichnet die diözese St.
Pölten.
Gingen dort 1987 noch 42 Prozent ihrer Pfarrgemeinderäte wählen, so waren es heuer nur rund 30 Prozent.
Ob dieser Rückgang mit den jüngsten Konflikten in der Diözese zusammenhängt, ist heute noch nicht klar zu sagen.
Steigendes Interesse an dem Pfarrgemeinderat Zwahlen zeigte sich in den Diözesen Salzburg und Tirol.
Dort gingen jeweils zwischen 1 und 3 Prozent mehr Katholiken wählen.
Der Pfarrgemeinderat ist jenes Gremium, das den Pfarrer bei der Leitung der Pfarre unterstützt.
Es besteht aus 6 bis 15 Personen, je nach katholiken Anzahl einer Pfarre.
Bei der Aufteilung auf Frauen und Männer zeigt sich ein ähnliches Ergebnis wie vor 5 Jahren.
Heuer wurden um 2% mehr Frauen in den Pfarrgemeinderat gewählt, das sind 42% und 58% Männer.
Andrea Brückner von unserer Abteilung Religion.
Wirbel um Elektroschock-Studie der Grazer Psychiatrie.
Eine Meldung mit diesem Titel ließ heute Vormittag aufhorchen.
Ein in Hamburg beheimateter Verein mit dem Namen Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte hatte heftigen Protest deponiert gegen eine Studie, in deren Zug zwei Ärzte der Grazer Uniklinik für Psychiatrie an 235 Patienten die Wirkung von Elektroschocks erforscht hätten.
Der Hamburger Verein hat seinen Protest auch beim Wissenschaftsminister deponiert.
Am kommenden Samstag soll in der Grazer Innenstadt eine Demonstration der Gesellschaft gegen psychiatrische Gewalt stattfinden.
Die Vertreter der Grazer Universitätsklinik sind verwundert, denn es hat keinerlei Versuche gegeben, sagen sie.
Die Aufregung fuße offenbar auf einem Papier, das in Vorbereitung für einen Kongress nur fiktive Vorgänge festhält.
Helmut Schöffmann vom Landesstudio Steiermark berichtet näher.
Der ganze Wirbel beruht schlicht auf einem Irrtum.
Die angebliche Studie, bei der eine Patientengruppe der Grazer Universitätsklinik für Psychiatrie mit Strom geschockt worden sein soll, gibt es nicht.
Und es gibt keinen einzigen Patienten in der Grazer Klinik, der für eine solche Studie behandelt worden wäre.
Einer der angeblichen Verfasser der inkriminierten Studie, der Grazer Oberarzt Dr. Gerhard Wieselmann, wies heute alle Vorwürfe zurück.
Der Grund dafür, dass der Deutsche Verein zur irrigen Annahme kam, liegt darin, dass an alle Vortragenden bei der Grazer Tagung zum Thema Elektro-Heilkrampf-Therapie, die am kommenden Donnerstag stattfinden wird, eine Art Vorprogramm verschickt wurde.
Damit die Vortragenden wissen, wie sie ihre Vorträge und Kurzinformationen über getätigte Studien vorbringen sollen, wurde eine fiktive Studie beigelegt, sozusagen als formale Hilfe, um bei der Tagung eine einheitliche Form der Vorträge zu erreichen.
In dieser fiktiven Studie wird von 235 Patienten gesprochen.
Die fiktiven Verfasser der Studie sind eben zwei Organisatoren der Grazer Tagung.
Am Ende ihrer vermeintlichen Studie schrieben die Autoren noch, sie beabsichtigten, ihre Ergebnisse im natürlich nicht existierenden Journal für ungewöhnliche Resultate zu publizieren, damit auch jeder weiß, wie die Sache gemeint ist.
Über den Wirbel, den sie dennoch erzeugte, zeigten sich die Grazer Ärzte heute einigermaßen irritiert.
Ob es klug war, ihren Leitfaden so abzufassen, diese Frage stellen sie sich mittlerweile auch.
Und wir kommen zehn Minuten vor eins zum Kulturthema in diesem Mittagschanal.
Diese Woche läuft in Österreich der neueste Streifen des amerikanischen Erfolgsregisseurs Steven Spielberg an.
Hook heißt er.
Hook ist so etwas wie eine Fortsetzung des 40 Jahre alten Walt Disney-Trickfilms Peter Pan.
Diesmal allerdings mit realen Schauspielstars wie Robin Williams, Dustin Hoffman und Julia Roberts.
Und mit Kosten von fast 900 Millionen Shilling in aufwendigen Studiodekorationen realisiert.
Es geht um den inzwischen Erwachsenen Peter Pan, der noch einmal ins Märchenreich Nimmerland zurückkehren muss, um die Kinder dort aus den Fängen des hakenbewehrten Kapitän Hook zu retten.
Mehr über diese Filmneuheit von Hans Langsteiner.
Kennen Sie das Steven Spielberg Land?
Es ist ein Land der Lieblichkeit und bunten Farben.
Gewalt bleibt ohne Folgen und Sexualität belästigt keinen in diesem Reich.
Das Eingesetz regiert.
Es gibt ein Gesetz, dem man unbedingt folgen muss, wenn man unter diesem Dach wohnt.
Erwachsen werden verboten.
In Welterfolgen wie E.T.
und der unheimlichen Begegnung der dritten Art hat Spielberg die Regression Sehnsüchte eines Millionenpublikums bedient.
Immer wieder wurden da Kinder ihren Eltern entfremdet oder entführt, nur um zuletzt, fantasiebegabt, gegen die durchrationalisierte Erwachsenenwelt Recht zu behalten.
Peter Pan-Syndrom nannte ein amerikanischer Psychologe diese geistige Grundhaltung schon vor einem Jahrzehnt.
Jetzt gibt's zum Syndrom endlich auch den Film.
Die Geschichten sind wahr.
Ich schwöre es dir.
Ich schwöre es bei allem, was mir heilig ist.
Und jetzt ist er zurückgekommen, weil er Rache nehmen will.
Der Kampf ist noch nicht vorüber für Kapitän James Hook.
Und er will mit dir kämpfen.
Der weiß, dass du Maggie und Jack bis ans Ende der Welt folgst und noch weiter.
Und bei Gott, du musst einen Weg finden.
Ganz allein du kannst Jack und Maggie retten.
Peter Pan ist alt geworden in dieser Peter-Pan-Version.
Als 40-jähriger Yuppie-Anwalt hängt er mehr an seinem Mobiltelefon als an seinen Kindern.
Erst als sie ins Traumland Neverland entführt werden, muss Pan seine Warenqualitäten neu entdecken, um sie vor dem Erzfeind Captain Hook zu retten.
Ich habe diesen Haken ausgeworfen und heute darf ich mit Stolz verkünden, wir haben seine Kinder.
Jack!
Maggie!
Lang lebe er auch!
Lang lebe er auch!
Lang lebe er auch!
Jetzt endlich ist es mir vergönnt, Peter Pan zu töten, den dreisten Bengel, der mir die Hand abschlug und an das Krokodil verfütterte.
So ganz auf die rettende Macht der Fantasie mochte sich der erfolgsgewohnte Spielberg freilich aber nicht verlassen.
Sein Nimmerland ist, dank Studioprotz und Tricktechnik, durchaus von dieser Kinowelt.
Da spannt sich ein gemalter Regenbogen über eine Lianeninsel, da dürfen sich sorgsam besetzte Kinderdarsteller in harmlosen Piratenschlachten austoben und da macht die Film-Trick-Firma Industrial Light & Magic um Millionen Dollar ihrem Namen alle Ehre.
Irgendwann zwischen all den fliegenden Menschen und den apart funkelnden Feeleien, irgendwann muss es dem ewig jungen Steven Spielberg selbst ein bisschen mulmig geworden sein.
Und so ließ er den eilig Interviews verbreiten, in denen er betonte, all die teuren Tricks und Dekorationen seien gar nicht das Entscheidende an seinem Film.
Hook sei vielmehr ein Kammerspiel voll Intimität und Zärtlichkeit, sein persönlichster Film.
Das ist eine Art Close-Up-Geschichte.
Die Geschichte von Peter und Hook und Peters Familie.
In diesem Sinne gibt es eine Intimität und eine Leidenschaft in diesem Film.
Es ist wirklich eines der persönlichsten.
Mit seinen erwachsenen Filmen hatte Steven Spielberg nie viel Glück.
Man weiß es von der Farbe Lilla und dem Reich der Sonne.
Hier hat Spielberg einen Stoff realisiert, der seiner Befindlichkeit entgegenkommen müsste wie kein zweiter.
Doch der Aufwand zeigt kaum noch Wirkung.
Der Zuschauer bleibt unverzaubert.
Und da heißt es immer, es gebe nichts Neues mehr in Hollywood.
Steven Spielbergs Peter Pan Fortsetzung Hook läuft in Österreich in dieser Woche an.
6 vor 1 die Schlussnachrichten.
Frankreich.
Die gestrigen Regionalwahlen haben die erwarteten Veränderungen im Stärkeverhältnis der Parteien gebracht.
Die regierenden Sozialisten mussten mit knapp 18 Prozent das schlechteste Ergebnis seit mehr als 20 Jahren hinnehmen.
Die rechtsradikale Nationale Front und die Grün-Parteien erzielten jeweils etwa 14 Prozent.
Die bürgerlichen Parteien erlitten Einbußen, sie sind aber mit zusammen etwa 33 Prozent landesweit die stärkste Kraft geblieben.
Auf die Kommunisten entfielen 8 Prozent.
Die Wahlbeteiligung betrug durchschnittlich knapp über 70 Prozent.
Albanien.
Die mehr als 45 Jahre dauernde kommunistische Herrschaft ist endgültig beendet.
Bei den gestrigen Freien Parlamentswahlen errangte bisher oppositionelle Demokratische Partei die absolute Mehrheit.
Die zentrale Wahlbehörde in Tirana gab bekannt, dass die Demokratische Partei in 25 Wahlkreisen mehr als 70 Prozent der Stimmen auf sich vereinigt hat.
Es ist dies ein Viertel aller Wahlkreise.
Die aus der früheren KP hervorgegangenen Sozialisten erhielten lediglich 20 Prozent.
Das endgültige Ergebnis wird wahrscheinlich erst morgen vorliegen.
Bosnien-Herzegowina.
Aus der Stadt Gorazde, 60 Kilometer östlich von Sarajevo, werden schwere Unruhen gemeldet.
Die dort lebenden Serben und Moslems lieferten einander Schießereien, es wurden Straßensperren und Barrikaden errichtet.
Von Sarajevo aus wurden Sondereinheiten der Polizei und Militär in Marsch gesetzt, da der örtlichen Polizei die Kontrolle entglieden war.
Kroatien.
In den Krisengebieten Kroatiens bleibt es unruhig.
Nach Angaben von Radio Zagreb nahmen Bundesarmee und serbische Freischädler in der Nacht die Städte Osijek und Vinkovci unter Artilleriebeschuss.
Kleinere Zwischenfälle gab es auch im dalmatinischen Küstengebiet.
Türkei.
Ein Ende der Unruhen in den von Kurden bewohnten Gebieten im Südosten der Türkei ist nicht absehbar.
Trotz einer regional geltenden Ausgangssperre dauerten die Kämpfe auch in der vergangenen Nacht an.
Nach Presseberichten sind bisher mehr als 60 Menschen ums Leben gekommen.
Österreich.
Die Verbraucherpreise sind im Februar im Jahresabstand um 4,1 Prozent gestiegen.
Im Jänner betrug der entsprechende Wert 3,9 Prozent.
Die Beschleunigung der Teuerung ist hauptsächlich auf Preissteigerungen beim Wohnungsaufwand, bei alkoholischen Getränken, den Krankenzusatzversicherungen, Flugpauschalreisen und Übernachtungskosten zurückzuführen.
In der jüngsten Runde im Lotto 6 aus 45 haben zehn Spieler einen Sechser.
Auf sie entfallen jeweils 1,7 Millionen Schilling.
Vier Spieler hatten den richtigen Joker.
Sie haben jeweils 3,8 Millionen Schilling gewonnen.
Jetzt noch kurz zum Wetter bis zum Abend.
Gegen Abend von Süden her Regen.
In der Nacht regnet es dann in ganz Österreich intensiv, vor allem in Kärnten und der Steiermark.
Schneefallgrenze um 700 Meter, Nachmittagstemperaturen heute 4 bis 8 Grad.
Und mit den Nachrichten geht das Mittagschanal wie immer zu Ende.
Im Namen aller Mitarbeiter verabschiedet sich Werner Löw.
Bei den Parlamentswahlen in Albanien ist erst in etwa ein Viertel der Wahlkreise ausgezählt. Das Ende der Herschaft der Kommunisten in Albanien steht allerdings bereits fest. Die oppositionelle, demokratische Partei ist der klare Sieger.
Mitwirkende:
Zupan, Agathe [Gestaltung]
Datum:
1992.03.23 [Sendedatum]
Ort:
Tirana
Schlagworte:
Gesellschaft
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Politik
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Radiosendung-Mitschnitt
;
20. Jahrhundert - 90er Jahre
Typ:
audio
Inhalt:
Nachrichten
Das soziale Klima im vereinten Deutschland heizt sich auf. Bundesweit sind rund 10 % arbeitslos. Es wird immer deutlicher was der Beitritt der ostdeutschen Bundesländer dem Westen tatsächlich kostet. Wirtschafts- und Finanzminister überlegen drastische Sparmaßnahmen. Vergangene Woche kam es zum größten Streik des westdeutschen Bankwesens seit Bestehen der Bundesrepublik. Einblendung: Innenminister CDU Rudolf Seiters, Einblendung: ÖDV Monika Wulf-Mathies.
Mitwirkende:
Fritz, Peter [Gestaltung]
, Seiters, Rudolf [Interviewte/r]
, Wulf-Mathies, Monika [Interviewte/r]
Datum:
1992.03.23 [Sendedatum]
Ort:
Bonn
Schlagworte:
Gesellschaft
;
Politik
;
Wirtschaft
;
Radiosendung-Mitschnitt
;
20. Jahrhundert - 90er Jahre
Typ:
audio
Inhalt:
Nachrichten
In Jugoslawien wird der herrschende Waffenstillstand wiederholt gebrochen. Im Gegensatz zu den Ruinen in Kroatien sind die Kriegsschäden in Serbien nicht auf den ersten Blick zu sehen. Aber auch die Serben leiden unter einer tiefgreifenden Wirtschaftskrise. In Belgrad sind serbische Mütter zur Demonstration auf die Straße gegegangen.
Mitwirkende:
Seyr, Veronika [Gestaltung]
Datum:
1992.03.23 [Sendedatum]
Schlagworte:
Gesellschaft
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Politik
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Radiosendung-Mitschnitt
;
20. Jahrhundert - 90er Jahre
Typ:
audio
Inhalt:
Nachrichten
In der Slowakei fällt die Entscheidung um den Weiterverbleib des Ministers für Privatisierung des Staatseigentums. Entschieden wird damit über den künftigen wirtschaftlichen Weg der slowakischen Republik und den Weiterverbleib der Tschechoslowakei.
Mitwirkende:
Coudenhove-Kalergi, Barbara [Gestaltung]
Datum:
1992.03.23 [Sendedatum]
Schlagworte:
Gesellschaft
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Politik
;
Wirtschaft
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Radiosendung-Mitschnitt
;
20. Jahrhundert - 90er Jahre
Typ:
audio
Inhalt:
Nachrichten
Hinweis auf die Sendung "Journal Panorama" zum Thema der Vertuschung der "sibirischen Seuche". Einblendung: anonyme Russin.
Mitwirkende:
Schüller, Christian [Gestaltung]
, Anonym, Russe [Interviewte/r]
Datum:
1992.03.23 [Sendedatum]
Schlagworte:
Gesellschaft
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Medizin
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Radiosendung-Mitschnitt
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20. Jahrhundert - 90er Jahre
Typ:
audio
Inhalt:
Nachrichten
In den USA ist der Preiskampf unter den Fluglinien zunächst ausgestanden. Am Boden liegen einstmals stolze Fluglinien wie Pan Am. Nun überträgt sich der Preiskampf auf Österreich.
Mitwirkende:
Schweinzer, Josef [Gestaltung]
Datum:
1992.03.23 [Sendedatum]
Schlagworte:
Gesellschaft
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Politik
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Wirtschaft
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Radiosendung-Mitschnitt
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20. Jahrhundert - 90er Jahre
Typ:
audio
Inhalt:
Nachrichten
Vor wenigen Tagen hat das WIFO eine Revision der Wachstumsprognose nach unten angekündigt. Nun wurden genauere Zahlen nachgereicht und eine mittelfristige Prognose der Weltwirtschaft veröffentlicht.
Mitwirkende:
Adler, Hans [Gestaltung]
Datum:
1992.03.23 [Sendedatum]
Schlagworte:
Gesellschaft
;
Politik
;
Wirtschaft
;
Radiosendung-Mitschnitt
;
20. Jahrhundert - 90er Jahre
Typ:
audio
Inhalt:
Nachrichten
Die Protestaktionen der österreichischen Hochschülerschaft gegen die von Wissenschaftsminister Busek geplanten Änderungen der Studienförderung prägten die Wissenschaftspolitik. Speziell richteten sich die Proteste gegen die Verknüpfung der Familienbeihilfe mit einem Leistungsnachweis von acht Wochenstunden pro Jahr. Einblendung: Wissenschaftsminister Erhard Busek.
Mitwirkende:
Scheid, Hans-Christian [Gestaltung]
, Busek, Erhard [Interviewte/r]
Datum:
1992.03.23 [Sendedatum]
Schlagworte:
Gesellschaft
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Bildung
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Wissenschaft und Forschung
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Radiosendung-Mitschnitt
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20. Jahrhundert - 90er Jahre
Typ:
audio
Inhalt:
Nachrichten
In Östererich waren fast 500.000 in mehr als 3000 Pfarren die Pfarrgemeinderäte für die kommenden fünf Jahre wählen. Besondere Aufmerksamkeit kommt der Wahlbeteilung zu.
Mitwirkende:
Brückner, Andrea [Gestaltung]
Datum:
1992.03.23 [Sendedatum]
Schlagworte:
Gesellschaft
;
Politik
;
Radiosendung-Mitschnitt
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20. Jahrhundert - 90er Jahre
Typ:
audio
Inhalt:
Nachrichten
Ein deutscher Verein hat heftigen Protest gegen eine Studie deponiert. In der Studie haben zwei Ärzte der Grazer Uni-Klinik an 235 Patienten die Wirkung von Elektroschocks erforscht. Die Vertreter der Grazer Uni sind verwundert und dementieren jegliche Versuche in dieser Richtung.
Mitwirkende:
Schöffmann, Helmut [Gestaltung]
Datum:
1992.03.23 [Sendedatum]
Schlagworte:
Politik
;
Politik Österreich
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Medizin
;
Wissenschaft und Forschung
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Radiosendung-Mitschnitt
;
20. Jahrhundert - 90er Jahre
Typ:
audio
Inhalt:
Nachrichten
In Österreich läuft der neue Film des amerikanischen Regisseurs Steven Spielberg an. Sein neuer Film "Hook" erzählt die Geschichte des mittlerweile erwachsenen Peter Pan aus der der Sicht von Hollywood. Einblendung: Szenenausschnitt "Hook", Interview: Regisseur Steven Spielberg.
Mitwirkende:
Langsteiner, Hans [Gestaltung]
, Spielberg, Steven [Interviewte/r]
Datum:
1992.03.23 [Sendedatum]
Schlagworte:
Film
;
Radiosendung-Mitschnitt
;
20. Jahrhundert - 90er Jahre
Typ:
audio
Inhalt:
Nachrichten