60 Minuten Politik [2014.10.16]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks 60 Minuten Politik
Katalogzettel
| Titel | 60 Minuten Politik [2014.10.16] |
| Titelzusatz |
SOS Pflege - Droht das System zu kippen? |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Takacs, Christoph [Diskussionsleiter/in]
Nowak, Rainer [Diskussionsleiter/in] [GND ] Königsberger-Ludwig, Ulrike [Diskutant/in] [GND ] Aubauer, Gertrude [Diskutant/in] [GND ] Neubauer, Werner [Diskutant/in] Schwentner, Judith [Diskutant/in] Dietrich, Waltraud [Diskutant/in] ORF 3 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2014.10.16 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Politik Österreich ; Gesellschaft ; Gesundheitswesen und medizinische Versorgung ; Senioren ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-02376_K01, E52-02376 e52-02376 |
| Medienart | Mediendatei |
| Gesamtwerk/Reihe | 60 Minuten Politik |
Information
Inhalt
Was läuft falsch in Österreichs Pflegesystem? Wird Pflegevorsorge zur Privatsache? ORF III Chefredakteur Christoph Takacs und Rainer Nowak, Chefredakteur der Tageszeitung Die Presse diskutieren mit den Senioren- und Sozialsprechern der Parlamentsparteien.
Seniorenheim, betreutes Wohnen oder generationsübergreifendes Zusammenleben unter einem Dach? In Würde Altern wird scheinbar zum Problem für die immer älter werdende Gesellschaft. Die Kosten explodieren. Das Wifo rechnet mit mehr als einer Verdoppelung des öffentlichen Aufwandes im Pflegebereich bis 2030.
Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) plant Änderungen im Pflegesystem. Die finanziellen Leistungen sollen ab 2016 erhöht werden. Aber der Zugang zu den beiden ersten Stufen des Pflegegelds soll verschärft werden. 5.000 bis 10.000 Betroffene würden künftig gar kein Pflegegeld mehr bekommen. Fast die Hälfte der älteren pflegebedürftigen Menschen wird ausschließlich in der Familie betreut. Häusliche Pflege wird hauptsächlich von Frauen geleistet. Viele haben kein Einkommen oder eines bis maximal 700 Euro netto. Das zeigt eine Studie der katholischen Sozialakademie. Hohes Burnout-Risiko, Überstunden und Unterbezahlung: die Arbeitsbedingungen von Pflegepersonal sind äußerst prekär.
Derzeit gibt es etwa 100.000 professionelle Pflegerinnen und Pfleger in Österreich. Im Jahr 2020 würden 30.000 zusätzliche Pflegekräfte benötigt, schätzt Walter Draxl, Direktor des Ausbildungszentrums West für Gesundheitsberufe.
Was läuft falsch in Österreichs Pflegesystem? Wie verhindert die Politik, dass das System kippt? Wie sehen die Alternativen aus? Wird Pflegevorsorge zur Privatsache? Darüber diskutieren ORF III Chefredakteur Christoph Takacs und Rainer Nowak, Chefredakteur der Tageszeitung Die Presse mit den Senioren- und Sozialsprechern der Parlamentsparteien:
Ulrike Königsberger-Ludwig, Behindertensprecherin SPÖ
Gertrude Aubauer, Seniorensprecherin ÖVP
Werner Neubauer, Seniorensprecher FPÖ
Judith Schwentner, Sozialsprecherin Die Grünen
Waltraud Dietrich, Senioren- und Sozialsprecherin Team Stronach
Beate Meinl-Reisinger, Familiensprecherin Neos
Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) plant Änderungen im Pflegesystem. Die finanziellen Leistungen sollen ab 2016 erhöht werden. Aber der Zugang zu den beiden ersten Stufen des Pflegegelds soll verschärft werden. 5.000 bis 10.000 Betroffene würden künftig gar kein Pflegegeld mehr bekommen. Fast die Hälfte der älteren pflegebedürftigen Menschen wird ausschließlich in der Familie betreut. Häusliche Pflege wird hauptsächlich von Frauen geleistet. Viele haben kein Einkommen oder eines bis maximal 700 Euro netto. Das zeigt eine Studie der katholischen Sozialakademie. Hohes Burnout-Risiko, Überstunden und Unterbezahlung: die Arbeitsbedingungen von Pflegepersonal sind äußerst prekär.
Derzeit gibt es etwa 100.000 professionelle Pflegerinnen und Pfleger in Österreich. Im Jahr 2020 würden 30.000 zusätzliche Pflegekräfte benötigt, schätzt Walter Draxl, Direktor des Ausbildungszentrums West für Gesundheitsberufe.
Was läuft falsch in Österreichs Pflegesystem? Wie verhindert die Politik, dass das System kippt? Wie sehen die Alternativen aus? Wird Pflegevorsorge zur Privatsache? Darüber diskutieren ORF III Chefredakteur Christoph Takacs und Rainer Nowak, Chefredakteur der Tageszeitung Die Presse mit den Senioren- und Sozialsprechern der Parlamentsparteien:
Ulrike Königsberger-Ludwig, Behindertensprecherin SPÖ
Gertrude Aubauer, Seniorensprecherin ÖVP
Werner Neubauer, Seniorensprecher FPÖ
Judith Schwentner, Sozialsprecherin Die Grünen
Waltraud Dietrich, Senioren- und Sozialsprecherin Team Stronach
Beate Meinl-Reisinger, Familiensprecherin Neos