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Hitlers Ordensburgen

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Katalogzettel

Titel Hitlers Ordensburgen
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Prestel, Peter [GND ]
Sporrer, Rudolf
3sat [Sendeanstalt]
Datum 2009.08.28 [Sendedatum]
Schlagworte Gesellschaft ; Dokumentation ; Faschismus und Nationalsozialismus ; Zweiter Weltkrieg ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format ISO-Image [von-DVD]
DVD [DVD]
Sprache Deutsch
Signatur 12-06554

Information

Inhalt

[Senderinformation] In den Ordensburgen der NSDAP sollte die zukünftige Führungselite des Tausendjährigen Reichs ausgebildet werden. Es gab im Dritten Reich drei dieser Parteischulungsstätten: die Falkenburg bei Crössinsee in Pommern, Vogelsang in der Nordeifel und Sonthofen im Allgäu. Mythisch verbrämtes Vorbild waren die Ordensburgen des Deutschen Ritterordens in Ostpreußen. Ziel von Hitlers Ordensburgen war es, die "Fackelträger der Nation" auszubilden. Sie sollten "Das Licht des Geistesvoran im Kampfe für Adolf Hitler" tragen, wie es eine Inschrift in Vogelsang verkündet. Am 1. Mai 1936 begannen die ersten 500 "Junker" ihre Ausbildung in Vogelsang. Reichsarbeitsführer Robert Ley verkündete das Ziel der Ausbildung. "Wir wollen wissen, ob diese Männer den Willen zum Führen in sich tragen, zum Herrsein, mit einem Wort, zum Herrschen." Die vierjährige "Herrscher"-Ausbildung war folgendermaßen gegliedert: Im ersten Jahr wurden die zukünftigen "Führer" in Crössinsee charakterlich ausgebildet, mit viel Sport und Kampf. Danach wurden sie in Vogelsang ideologisch getrimmt und erhielten den militärischen "Schliff". In Sonthofen bekamen sie politischen und diplomatischen Unterricht, der sie für kommende Aufgaben in Staat und Partei vorbereiten sollte. Hitler nahm die Arbeit der Ordensburgen sehr ernst. Mehrmals besuchte er die Ausbildungsstätten persönlich, die gesamte Nazi-Prominenz im Gefolge.

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