Prelude zu: Die Gezeichneten [Ausschnitt]
Katalogzettel
| Titel | Prelude zu: Die Gezeichneten [Ausschnitt] |
| Spieldauer | 00:02:31 |
| Urheber/innen |
Schreker, Franz [Komponist/in]
[GND]
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| Mitwirkende |
Seipenbusch, Edgar [Dirigent]
[GND
]
Slowakische Philharmonie [Orchester] |
| Datum |
1990 |
| Schlagworte | Musik ; E-Musik ; Vokalmusik - Oper ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme |
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20. Jahrhundert - 90er Jahre
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| Typ | audio |
| Format |
CD [Compact Disc] |
| Signatur | Österreichische Mediathek, 8-05584_b01 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Information
Inhalt
Franz Schreker (23.3.1878, Monte Carlo - 21.3.1934, Berlin). Der Sohn eines österreichischen Hoffotografen kam 1888 nach Wien, wo er am dortigen Konservatorium Violine und Komposition studierte. Nach anfänglich wenig beachteten Aufführungen seiner frühen Werke erreichte Franz Schreker mit „Der ferne Klang“ (1912) seinen Durchbruch. Für dieses, wie auch für seine anderen Musikdramen, wie etwa „Die Gezeichneten“ (1918) oder „Der Schatzgräber“ (1920), die ihn zu einem der meistgespielten zeitgenössischen Opernkomponisten machten, verfasste Schreker auch die Libretti, orientiert an der Ästhetik der Jahrhundertwende und beeinflusst von den Strömungen des Symbolismus und der Psychoanalyse. Der Neuen Musik war Schreker nicht nur als Kompositionslehrer an der Wiener Musikakademie, sondern auch als Leiter des Philharmonischen Chors und als Dirigent verpflichtet: so fand die Uraufführung der „Gurrelieder“ seines Freundes Arnold Schönberg 1913 unter seiner Leitung statt. Von 1920-1932 war Schreker Direktor der Berliner Musikhochschule, zu seinen Schülern zählte unter anderem Ernst Krenek. Durch die Änderung der politischen Verhältnisse in Deutschland mit dem Aufstieg des Nationalsozialismus sah sich Schreker ab dem Beginn der 1930er Jahre zunehmend einer feindseligen Gegnerschaft und politischen Hetze gegenüber. Seine Werke wurden als „entartet“ gebrandmarkt und ihrer Aufführungsrechte beraubt; zudem wurde er gezwungen, als Direktor der Berliner Musikhochschule zurückzutreten. Zermürbt von diesen Auseinandersetzungen starb Schreker 1934 in Berlin.