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Mein Simmering

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Katalogzettel

Titel Mein Simmering
Titelzusatz Mein Bezirk - Zuhause im Elften
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Klein, Chico [Regie]
Prohaska, Herbert [Interviewte/r] [GND ]
Starek, August [Interviewte/r]
Seida, Michael [Interviewte/r]
Leitner, Franz [Interviewte/r]
ORF 3 [Sendeanstalt]
Datum 2013.06.18 [Sendedatum]
2012 [Jahr des Copyright]
Schlagworte Gesellschaft ; Alltag ; Diskussion ; Interview ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Örtliche Einordnung Wien
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-02090_K01, E52-02090 E52-02090
Medienart Mediendatei

Information

Inhalt

Heute leben hier 88.000 Einwohner, die meisten davon sind Arbeiter. 1934 entstanden in Simmering die ersten Gemeindebauten, 19 an der
Zahl. Erst Anfang der 1960er Jahre wurde auch im Gebiet Kaiserebersdorf mit dem Bau von Wohnsiedlungen begonnen. Die Bewohner Simmerings fühlen sich nach wie vor den kleinen Vierteln zugehörig: Geiselberg, Hasenleiten, Thürnlhof, Kaiserebersdorf,
Albern, Simmeringer Haide, Neugebäude, und Leberberg. Trotzdem wird behauptet, dass Simmering ein Dorf sei: man träfe im Wirtshaus immer
wieder dieselben Leute. Außerdem weist Simmering eine Besonderheit auf, die als typisch morbid-wienerisch gilt: berühmte Friedhöfe. Dazu
zählen der Friedhof der Namenlosen, der Zentralfriedhof, und der erste Wiener Tierfriedhof.
Der 120 Jahre alte Wiener Bezirk wird in dieser unterhaltsamen Filmdokumentation von Felix Breisach in Form von Kindheitserinnerungen und Anekdoten, persönlichen Geschichten von bekannten, ja legendären Simmeringern präsentiert: August "Gustl" Starek, der seine ersten Fußballschuhe beim 1. Simmeringer SC zerriss und in Folge bei Rapid, darauffolgend in Nürnberg und bei Bayern München jedes Jahr Meister wurde, Herbert Prohaska, den es von der Simmeringer "Hasenleiten" nach Mailand und Rom zog, sind Teil einer prominenten Tischrunde, die vom Stepptänzer, Sänger und Entertainer Michael Seida und dem zweifachen Österreichischen Staatsmeister im Speedway, Franz Leitner, komplettiert wird.
Michael Seida, dessen Wahlspruch "vom Gemeindebau auf die Bühne der Wiener Stadthalle" lautet, führt an Simmerings Orte und Plätze, um
sowohl Geschichtliches als auch Persönliches zu erzählen: vom Triumphzug des Karl Schranz oder den Staatsbesuchen, die sowohl Michael Seida als auch Herbert Prohaska auf der Simmeringer Hauptstraße erlebten, genauso wie die Entstehung des berühmten Zitats Helmut Qualtingers "Simmering : Kapfenberg, das nenn' i Brutalität".
Das Gebiet um Schloss Neugebäude, wo Franz Leitner aufgewachsen ist, bis zum Schloss Thürnlhof, wo einst Napoleon nächtigte, wird ebenso
behandelt wie das legendäre Café Horvath oder die Simmeringer Hauptstraße, wo August Starek noch Fußball spielte. Vom Zentralfriedhof mit seinen Prunkgräbern zum nachdenklich stimmenden Friedhof der Namenlosen, dem Gebiet rund um den Alberner Hafen, der Barackensiedlung Hasenleiten, die in den 50er Jahren verschwand, führt die filmische Reise in die Gebiete, in denen die prominenten Protagonisten aufgewachsen sind und damit in ihre Jugendjahre zurück.

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