Österreich-Bild [2015.06.07]
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Auf Laut - Diskussion mit Gästen [2015.04.14]
Mitwirkende:
Pirschner, Claus [Moderation]
Datum: 2015.04.14 [Sendedatum]
Ort: Alberschwende [Aufnahmeort]
Schlagworte:
Musik ; U-Musik
;
Diskussion
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Asyl
;
Werbung
;
Hilfe
;
Radiosendung-Mitschnitt
Typ: audio
Signatur: E53-01332_K01, E53-01332 e53-01332
Inhalt: FM4-Sendung "Auf laut", das Diskussionsformat am Dienstagabend (21-22 Uhr) vertieft Themen anhand von Betrachtungen von Studiogästen und den Erfahrungen anrufender HörerInnen. Danach Beginn von High Spirits mit BTO Spider. (10 min) , Seit Jänner leben acht syrische Flüchtlinge in der Vorarlberger 3000-EinwohnerInnen-Gemeinde Alberschwende. Fünf der Syrer sollen nach Ungarn abgeschoben werden. Hunderte BürgerInnen, die Bürgermeisterin und der Pfarrer des Ortes erheben sich gegen die Abschiebung wegen “unmenschlichen Asylzuständen“ in Ungarn. AlberschwenderInnen haben die Initiative "Wir sind Asyl" gegründet, berufen sich auf die europäische Grundrechtecharta und fordern in einem Manifest ein Asylverfahren für die Flüchtlinge in Österreich. "Da Schutz und Sicherheit durch die unmenschliche Abschiebepraxis nicht gewährleistet ist, sehen wir uns [...] berufen, unsere Asylwerber auch gegen die eigenen Bundesbehörden zu beschützen."
Die AlberschwenderInnen haben den Flüchtlingen ein - rechtlich nicht existentes - "Gemeindeasyl" zuerkannt. Im Falle einer Abschiebung werden über Telefonliste 150 Menschen zum Schutz der Flüchtlinge zu Hilfe gerufen. Selbst der Bundespräsident hat die Innenministerin aufgefordert, sich mit den Fällen zu befassen. Es gibt allerdings auch Gegenstimmen zu "Wir sind Asyl" im Ort, denn am Ostermontag haben fünf Männer das Asylheim in Alberschwende attackiert und Transparente der Initiative entfernt.
Datum: 2015.04.14 [Sendedatum]
Ort: Alberschwende [Aufnahmeort]
Typ: audio
Signatur: E53-01332_K01, E53-01332 e53-01332
Inhalt: FM4-Sendung "Auf laut", das Diskussionsformat am Dienstagabend (21-22 Uhr) vertieft Themen anhand von Betrachtungen von Studiogästen und den Erfahrungen anrufender HörerInnen. Danach Beginn von High Spirits mit BTO Spider. (10 min) , Seit Jänner leben acht syrische Flüchtlinge in der Vorarlberger 3000-EinwohnerInnen-Gemeinde Alberschwende. Fünf der Syrer sollen nach Ungarn abgeschoben werden. Hunderte BürgerInnen, die Bürgermeisterin und der Pfarrer des Ortes erheben sich gegen die Abschiebung wegen “unmenschlichen Asylzuständen“ in Ungarn. AlberschwenderInnen haben die Initiative "Wir sind Asyl" gegründet, berufen sich auf die europäische Grundrechtecharta und fordern in einem Manifest ein Asylverfahren für die Flüchtlinge in Österreich. "Da Schutz und Sicherheit durch die unmenschliche Abschiebepraxis nicht gewährleistet ist, sehen wir uns [...] berufen, unsere Asylwerber auch gegen die eigenen Bundesbehörden zu beschützen."
Die AlberschwenderInnen haben den Flüchtlingen ein - rechtlich nicht existentes - "Gemeindeasyl" zuerkannt. Im Falle einer Abschiebung werden über Telefonliste 150 Menschen zum Schutz der Flüchtlinge zu Hilfe gerufen. Selbst der Bundespräsident hat die Innenministerin aufgefordert, sich mit den Fällen zu befassen. Es gibt allerdings auch Gegenstimmen zu "Wir sind Asyl" im Ort, denn am Ostermontag haben fünf Männer das Asylheim in Alberschwende attackiert und Transparente der Initiative entfernt.
Katalogzettel
| Titel | Österreich-Bild [2015.06.07] |
| Titelzusatz |
Wir sind Asyl |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Krobath, Stefan [Gestaltung]
Ölz-Barnay, Jasmin [Redaktion] Klement, Markus [Redaktion] ORF 2 [Sendeanstalt] ORF Landesstudio Vorarlberg [Produzent] |
| Datum |
2015.06.07 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Medien und Kommunikation ; Nachrichten ; Reportage ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DVD [DVD] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 12-11363_03 |
| Medienart | DVD |
| Gesamtwerk/Reihe | Österreich-Bild |
Information
Inhalt
Sie haben ihre Heimat hinter sich gelassen. In Vorarlberg haben Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan, Somalia, Irak oder Tschetschenien ein neues Zuhause gefunden. 1.400 Menschen sind derzeit im Ländle in der Grundversorgung. In 46 von 96 Vorarlberger Gemeinden leben derzeit Asylwerber. In zahlreichen Privatinitiativen kümmern sich Einheimische gemeinsam mit der Caritas um die Ankömmlinge. Doch das Engagement ist keine Einbahnstraße: Nachhilfeunterricht von ehemaligen- für neu ankommende Flüchtlinge, Nachbarschaftshilfe im Garten, Unterstützung im Fußballverein und bei Ortsfesten. All das sind Initiativen, durch die sich Asylwerber in die Gemeinschaft einbringen. Die Dokumentation zeigt Beispiele von gutem Zusammenleben aus "Orten des Respekts", die als solche auch österreichweit ausgezeichnet wurden. Der Film beleuchtet aber auch die Probleme und Herausforderungen, mit denen beide Seiten zu kämpfen haben. So gab es einen Brandanschlag auf ein Asylbewerberheim in Batschuns, das Flüchtlingshaus in Alberschwende wurde attackiert.