Eine unfreiwillige Zeugin der OPEC-Geiselnahme 1975
Katalogzettel
| Titel | Eine unfreiwillige Zeugin der OPEC-Geiselnahme 1975 |
| Spieldauer | 00:04:34 |
| Urheber/innen |
Österreichische Mediathek [Produzent]
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| Mitwirkende |
Hirsch, Judith [Interviewte/r]
Starmühler, Johannes [Interviewer/in] |
| Datum |
2010.12.03 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Wien, OPEC-Büro [Ortsbezug]
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| Schlagworte | Gesellschaft ; Politik Österreich ; Alltag ; Interview ; OPEC ; Terror ; Unveröffentlichte Eigenaufnahme der Österreichischen Mediathek |
| Örtliche Einordnung |
Bundesland / Wien
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20. Jahrhundert - 70er Jahre
21. Jahrhundert - 10er Jahre |
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| Typ | audio |
| Format |
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, e13-01012_b01_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Das ehemalige OPEC-Büro am Universitätsring. Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2015.
Information
Inhalt
Judith Hirsch befand sich an einem Samstag allein in ihrem Büro im 6. Stock des Gebäudes, in dessen unteren Geschoßen die OPEC (Organisation Erdölexportierender Länder) untergebracht war. An diesem Samstag, den 21. Dezember 1975, drangen Terroristen unter der Führung von Ilich Ramírez Sánchez, berühmt geworden als "Carlos", ungehindert in das Gebäude ein, erschossen einen Polizisten und den irakischen OPEC-Angestellten Alaa Hassan Khafali. Sie nahmen 62 hier tagende OPEC-Delegierte, unter ihnen elf Minister unterschiedlicher OPEC-Staaten, als Geiseln. Nach Verhandlungen mit der Österreichischen Regierung wurden die Terroristen mit 33 Geiseln zum Flughafen Wien-Schwechat gebracht, von wo sie mit einem Flugzeug nach Algerien ausgeflogen wurden und weiter nach Tripolis.
Judith Hirsch arbeitete in ihrem Büro vorerst ruhig weiter und rief erst nach einer Weile, als sie doch ernstlich beunruhigt war, die Polizei an. Auch in ihrer Darstellung wird deutlich, dass die österreichische Polizei damals noch reichlich unvorbereitet auf derartige Angriffe war.
Judith Hirsch arbeitete in ihrem Büro vorerst ruhig weiter und rief erst nach einer Weile, als sie doch ernstlich beunruhigt war, die Polizei an. Auch in ihrer Darstellung wird deutlich, dass die österreichische Polizei damals noch reichlich unvorbereitet auf derartige Angriffe war.