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AKH-Skandal

Rechtliches

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Titel AKH-Skandal
Spieldauer 00:01:18
Mitwirkende Kirchschläger, Rudolf [GND ]
ORF Radio Österreich 1 [Produzent]
Datum 1985.03.20
Ort Wien, Allgemeines Krankenhaus [Ortsbezug]
Schlagworte Politik Österreich ; Gesellschaft ; Skandal ; Bauen ; Gesundheitswesen und medizinische Versorgung ; Radiosendung-Mitschnitt
Örtliche Einordnung Bundesland / Wien
20. Jahrhundert - 80er Jahre [Bezugsdatum]
Typ audio
Format TKA [Tonband auf Kern (AEG)]
Sprache Deutsch
Rechte Mit freundlicher Genehmigung: ORF
Signatur Österreichische Mediathek, jm-850320_b03_k02
Medienart Mp3-Audiodatei
Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2015.

Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2015.

Information

Inhalt

Der Schmiergeldaffäre um den Bau des neuen Allgemeinen Krankenhauses in Wien (AKH) ist der bisher größte Bauskandal in Österreich. Die Kosten des bereits 1955 beschlossenen Baus am Währinger Gürtel explodierten von ursprünglich geplant einer Milliarde auf insgesamt 45 Milliarden Schilling. Das AKH Wien wurde damit zum teuersten Krankenhausbau in ganz Europa. Offiziell eröffnet wurde es erst im Jahre 1994. Im Mittelpunkt des Bauskandals, der 1980 von "profil"-Journalist Alfred Worm aufgedeckt wurde, stand der technische Leiter des AKH-Baus, Adolf Winter, der 40 Millionen Schilling an Schmiergeldern angenommen hatte. Darüber hinaus gerieten mehrere SPÖ-Funktionäre, darunter der damalige Finanzminister und Vizekanzler Hannes Androsch, ins Visier der Ermittlungen.

In diesem Ausschnitt aus einem Ö1-Mittagsjournal anlässlich des 70. Geburtstages von Rudolf Kirchschläger ist ein Teil aus Kirchschlägers Eröffnungsrede auf der Welser Messe vom 29. August 1980 zu hören. Kirchschläger sah sich damals veranlasst, zur bekannt gewordenen Korruption rund um den Bau des Allgemeinen Krankenhauses Stellung zu nehmen. Seine Formulierung von "Sümpfen" und "sauren Wiesen", die es trockenzulegen gelte, wurde zum geflügelten Wort.

Sammlungsgeschichte

Sammlung Radio Mitschnitte der Österreichischen Mediathek

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