Der Anna-Freud-Kindergarten – eine Gründung Hannah Fischers
Katalogzettel
| Titel | Der Anna-Freud-Kindergarten – eine Gründung Hannah Fischers |
| Spieldauer | 00:13:06 |
| Mitwirkende |
Fischer, Hannah [Interviewte/r]
[GND
]
Dawid, Evelyn [Interviewer/in] [GND ] Österreichische Mediathek [Produzent] |
| Datum |
2009.07.13 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Wien, Anna-Freud-Kindergarten [Ortsbezug]
|
| Schlagworte | Gesellschaft ; Interview ; Psychologie ; Kinder und Jugend ; Bildung und Schulwesen ; Unveröffentlichte Aufnahme |
| Örtliche Einordnung |
Bundesland / Wien
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20. Jahrhundert - 70er Jahre
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| Typ | audio |
| Format |
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, e13-00104_b01 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2015.
Information
Inhalt
1971 besuchte Anna Freud erstmals seit ihrer Vertreibung und Flucht aus Österreich Wien. 1980 wurde schließlich ein Kindergarten gegründet, der nach ihr, der Tochter und Nachfolgerin Sigmund Freuds, die ihr Leben vor allem der Kinderpsychoanalyse widmete, benannt wurde. Anna Freud besuchte den in Bau befindlichen Kindergarten Ende der 1970er Jahre und gab ihrer Freude darüber Ausdruck.
Die Gründerin des Anna-Freud-Kindergartens Hannah Fischer hatte in London, wohin sie als Jüdin emigriert war, mit Anna Freud in den Hampstead Nurseries zusammengearbeitet. Nach ihrer Remigration im Jahr 1946 machte sie in Wien eine weitere Ausbildung als Kindergärtnerin und studierte Psychologie sowie Pädagogik.
Der Anna-Freud-Kindergarten war konzeptuell eine Fortsetzung der Jackson-Krippe, die von psychoanalytischen Ideen ausging. Der Kindergarten in Wien war jedoch kein Privat- sondern ein städtischer Kindergarten. Er sollte sich für die Kinder als "Regelkindergarten" nicht von anderen öffentlichen Anstalten unterscheiden, aber die pädagogischen Erkenntnisse der Psychoanalyse umsetzen. Die Kindergärtnerinnen waren (in den ersten Jahren) überwiegend ehemalige Schülerinnen Hannah Fischers.
Hannah Fischer spricht darüber, wie die Psychoanalyse als Hintergrund der Kindergartenpädagogik wirken könne.
Die Gründerin des Anna-Freud-Kindergartens Hannah Fischer hatte in London, wohin sie als Jüdin emigriert war, mit Anna Freud in den Hampstead Nurseries zusammengearbeitet. Nach ihrer Remigration im Jahr 1946 machte sie in Wien eine weitere Ausbildung als Kindergärtnerin und studierte Psychologie sowie Pädagogik.
Der Anna-Freud-Kindergarten war konzeptuell eine Fortsetzung der Jackson-Krippe, die von psychoanalytischen Ideen ausging. Der Kindergarten in Wien war jedoch kein Privat- sondern ein städtischer Kindergarten. Er sollte sich für die Kinder als "Regelkindergarten" nicht von anderen öffentlichen Anstalten unterscheiden, aber die pädagogischen Erkenntnisse der Psychoanalyse umsetzen. Die Kindergärtnerinnen waren (in den ersten Jahren) überwiegend ehemalige Schülerinnen Hannah Fischers.
Hannah Fischer spricht darüber, wie die Psychoanalyse als Hintergrund der Kindergartenpädagogik wirken könne.