Kardinal Franz Königs Predigt zur Weihnachtsfeier im Landesgericht Wien, am 21. Dezember 1972
Katalogzettel
| Titel | Kardinal Franz Königs Predigt zur Weihnachtsfeier im Landesgericht Wien, am 21. Dezember 1972 |
| Spieldauer | 00:02:57 |
| Mitwirkende |
König, Franz [Vortragende/r]
[GND
]
Landesgericht für Strafsachen, Wien [Veranstalter] Österreichische Mediathek [Produzent] |
| Datum |
1972.12.21 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Wien, Landesgericht Wien [Aufnahmeort]
|
| Schlagworte | Gesellschaft ; Feiertag ; Religion ; Justiz und Rechtswesen ; römisch - katholische Kirche ; Unveröffentlichte Eigenaufnahme der Österreichischen Mediathek |
| Örtliche Einordnung |
Bundesland / Wien
|
|
20. Jahrhundert - 70er Jahre
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| Typ | audio |
| Format |
TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Nummern |
TAF-00668 |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, 9-01542_b02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2015.
Information
Inhalt
Der Wiener Erzbischof (seit 1956) und Kardinal (seit 1958) war ein Mitgestalter des 2. Vatikanischen Konzils und genoss unter den Leitern der katholischen Kirche in Österreich nach 1945 das breiteste gesellschaftliche Ansehen. War er im Verlauf des 2. Vatikanums vor allem ein Vermittler zwischen den progressiven und konservativen Flügeln und ein Wegbereiter der Ökumene mit den orthodoxen Kirchen, so leistete er in Österreich viel zur Versöhnung der Sozialdemokratie mit der Kirche.
Vor den Gefangenen spricht er gerade eingedenk ihrer Freiheitsberaubung und "harten Einsamkeit" über die Freude und über Weihnachten als Beginn einer neuen Gemeinschaft, der Kirche. Kraftvoll und ein wenig getragen artikuliert er seine äußerst klaren Formulierungen – in einer besonderen geistlichen Eindringlichkeit des gesprochen und schriftgeprägten Wortes, das er den Menschen näher zu bringen sucht.
Vor den Gefangenen spricht er gerade eingedenk ihrer Freiheitsberaubung und "harten Einsamkeit" über die Freude und über Weihnachten als Beginn einer neuen Gemeinschaft, der Kirche. Kraftvoll und ein wenig getragen artikuliert er seine äußerst klaren Formulierungen – in einer besonderen geistlichen Eindringlichkeit des gesprochen und schriftgeprägten Wortes, das er den Menschen näher zu bringen sucht.