Kreuz und Quer [2016.03.29]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Kreuz und quer
Katalogzettel
| Titel | Kreuz und Quer [2016.03.29] |
| Titelzusatz |
mit Diskussion |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Tatzreiter, Helmut [Redaktion]
Krimbacher, Elisabeth [Gestaltung] [GND ] Grusch, Thomas [Gestaltung] ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2016.03.29 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Religion ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DVD [DVD] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 12-11962_02 |
| Gesamtwerk/Reihe | Kreuz und quer |
Information
Inhalt
Gekommen und geblieben
Wie Migranten über Flüchtlinge denken
Auch für sie war der Anfang schwer: Migranten, die vor Jahren nach Österreich gekommen sind, mussten zunächst die Sprache lernen und ihren Platz in der Gesellschaft finden. Wie denken sie heute – längst im Land etabliert – über Flüchtlinge, die zurzeit nach Österreich kommen? Ein Film mit Migranten über ihren Blick auf die Neuankömmlinge.
Wie Migranten über Flüchtlinge denken
Auch für sie war der Anfang schwer: Migranten, die vor Jahren nach Österreich gekommen sind, mussten zunächst die Sprache lernen und ihren Platz in der Gesellschaft finden. Wie denken sie heute – längst im Land etabliert – über Flüchtlinge, die zurzeit nach Österreich kommen? Ein Film mit Migranten über ihren Blick auf die Neuankömmlinge.
"Passt euch gefälligst an!" - Woran eigentlich?
Zwanzig Prozent aller Österreicherinnen und Österreicher haben Migrationshintergrund, in Wien ist der Prozentsatz noch um einiges höher. Das birgt Chancen, aber auch Probleme. "Die Ausländer" sollten sich gefälligst an österreichische Werte und Sitten anpassen, heißt es immer wieder. Was aber sind "österreichische Werte"? Gibt es so etwas wie eine österreichische Identität - und wenn ja, was macht sie aus? Wo wird von Migranten zu Recht Anpassung gefordert, wo zu Unrecht - und wann droht die Bildung von Parallelgesellschaften? Und entsteht so etwas wie Nationalgefühl vielleicht überhaupt erst durch die Abgrenzung gegenüber dem Fremden?
Es diskutieren der Soziologe Kenan Güngör, die Schriftstellerin Julya Rabinowich, die feministische Muslima Dudu Kücükgöl, der katholische Theologe Chibueze Udeani und der Rechtsanwalt Georg Bürstmayr unter der Leitung von Günter Kaindlstorfer.
Zwanzig Prozent aller Österreicherinnen und Österreicher haben Migrationshintergrund, in Wien ist der Prozentsatz noch um einiges höher. Das birgt Chancen, aber auch Probleme. "Die Ausländer" sollten sich gefälligst an österreichische Werte und Sitten anpassen, heißt es immer wieder. Was aber sind "österreichische Werte"? Gibt es so etwas wie eine österreichische Identität - und wenn ja, was macht sie aus? Wo wird von Migranten zu Recht Anpassung gefordert, wo zu Unrecht - und wann droht die Bildung von Parallelgesellschaften? Und entsteht so etwas wie Nationalgefühl vielleicht überhaupt erst durch die Abgrenzung gegenüber dem Fremden?
Es diskutieren der Soziologe Kenan Güngör, die Schriftstellerin Julya Rabinowich, die feministische Muslima Dudu Kücükgöl, der katholische Theologe Chibueze Udeani und der Rechtsanwalt Georg Bürstmayr unter der Leitung von Günter Kaindlstorfer.