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EuroMayday 2005 / Der erweiterte Kulturbegriff / Autorität und Autorenschaft in Ausstellung

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Katalogzettel

Titel EuroMayday 2005 / Der erweiterte Kulturbegriff / Autorität und Autorenschaft in Ausstellung
Urheber/innen und Mitwirkende Marcelli, Miroslav
Teichgräber, Stephan
Depot [Veranstalter]
Datum 2005.06.21 [Aufnahmedatum]
2005.06.22 [Aufnahmedatum]
2005.06.24 [Aufnahmedatum]
Ort Wien, Depot [Aufnahmeort]
Schlagworte Kultur ; Vortrag ; Printmedien ; Interview ; Unveröffentlichte Aufnahme
Typ video
Format DFFFV1 [FFV1-Codec im AVI-Container]
DFMPG [Dateiformat: MPG]
VKAVHS [Videokassette, VHS]

Information

Inhalt

aus http://www.depot.or.at/index.php Archiv: Seit einigen Jahren wird in verschiedenen europäischen Städten der traditionelle ArbeiterInnenkampftag 1. Mai mit neuen Inhalten und Formen gefüllt. EuroMayday nennt sich der europaweite Prozess, dessen inhaltliche Klammer der Kampf gegen die gegenwärtige Prekarisierung der Arbeits- und Lebensverhältnisse ist. Heuer fand auch in Wien am 1. Mai eine EuroMayday-Parade statt, die versuchte, die klassischen Formate von Demonstrationen und Kundgebungen zu durchbrechen. Auf Basis von Bild- und Tondokumenten reflektiert die Veranstaltung diesen ersten Wiener EuroMayday und stellt Überlegungen zur Weiterentwicklung des Prozesses in den nächsten Jahren an.
auch Der erweiterte Kulturbegriff (Gespräch): aus http://www.depot.or.at/index.php Archiv: Einerseits reduziert sich die Vorstellung von Kultur sehr oft auf die Kunst und da wiederum speziell auf die „hohen“ Künste, andererseits wird genau diese Vorstellung von Kultur – oft ohne das zu reflektieren – dafür eingesetzt, bestimmte Machtinteressen und Ideologien zu unterstützen. Der Pressburger Philosoph Miroslav Marcelli möchte einen möglichst weiten Kulturbegriff und meint, dass die Reduktion der Kultur auf künstlerische Aktivitäten nicht zuletzt auch für die „freie“ Kunst nachteilig sein muss. Dabei beruft er sich vor allem auf den Diskurs der cultural studies in den letzten Jahren.
auch Autorität und Autorenschaft in Ausstellung (Buchpräsentation) aus http://www.depot.or.at/index.php Archiv: Sprache hat in Ausstellungen ihre spezifische Macht: Raumtexte, Objektbeschriftungen, Führungen und audiovisuelle Medien stellen jene Kontexte her, die die Thesen von Ausstellungen erst nachvollziehbar machen. Sie scheinen gültig, evident und wahr zu sein. Mit der Frage „Wer spricht?“ geht der Sammelband „Ausstellungstheorie & Praxis“ der Definitionsmacht in Ausstellungen auf den Grund und nimmt die darin impliziten Ausschlüsse in den Blick. Weitere Schwerpunkte widmen sich konkreten Vermittlungsprojekten sowie den Möglichkeiten und Grenzen einer emanzipatorischen Vermittlungspraxis. Beatrice Jaschke, Charlotte Martinz-Turek, Nora Sternfeld, schnittpunkt Beatrice Jaschke, Charlotte Martinz-Turek, Nora Sternfeld (Hg): Wer spricht? Autorität und Autorschaft in Ausstellungen, Ausstellungstheorie & Praxis. Wien: Turia + Kant 2005

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