Wahlkämpfe – Wahlkrämpfe
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Jahrzehntelang waren die Nationalratswahlen vom "österreichischen Gleichgewicht" geprägt, die daraus resultierenden Regierungen vom Proporzgedanken gekennzeichnet. Und was bis 1966 als Selbstverständlichkeit galt - die "Große Koalition" - war danach zwanzig Jahre verpönt. Die Wahlkämpfe der Zweiten Republik wurden dennoch primär von den beiden Großparteien, SPÖ und ÖVP, bestimmt. Auch wenn sich ihre Propaganda oft gegen die "Kleinen" wendete. Die Wahlkämpfe sind auch ein Spiegelbild österreichischer Zeitgeschichte. (orf)