zurück

Im Dreieck der Marcht

Mediathek

Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks zeit.geschichte

Katalogzettel

Titel Im Dreieck der Marcht
Urheber/innen und Mitwirkende Haschek, Iris [Gestaltung] [GND ]
ORF 3 [Sendeanstalt]
Datum 2020.10.08 [Sendedatum]
2018 [Jahr des Copyright]
Schlagworte Politik Österreich ; Dokumentation ; Regierung ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-20022
Gesamtwerk/Reihe zeit.geschichte

Information

Inhalt

[Senderinformation] Bundespräsident Thomas Klestil (1932-2004) wollte aus seinem Amtsverständnis heraus als Staatsoberhaupt Österreichs den EU-Beitrittsvertrag 1994 auf Korfu unterschreiben. Unterzeichnet hat den Vertrag dann der damalige Bundeskanzler Franz Vranitzky.

Und warum hat 1987 der Wiener Bürgermeister Helmut Zilk (1927-2008) eine Festrede in exakt denselben Worten gehalten, die ursprünglich für diesen Anlass für den dort danach sprechenden Bundespräsidenten Kurt Waldheim (1918-2007) verfasst worden war?

Es gibt in der Wiener Innenstadt drei Gebäude von denen aus wesentliche Entscheidungen für das Land getroffen werden. In diesem Dreieck der Macht agieren drei Personen für die Geschicke Österreichs. Das Staatsoberhaupt: der Bundespräsident. Er kommt erstmals aus dem Lager der Grünen. Der Regierungschef: der Bundeskanzler kommt zum sechsten Mal in der 2. Republik aus den Reihen der ÖVP, und der Bürgermeister von Wien ist seit 1945 ein Vertreter der SPÖ.

Der Bundeskanzler kann nicht ohne den Bundespräsidenten. Der Bundespräsident wird sich schwer tun ohne Dialog mit dem Bürgermeister und ein Bürgermeister kann nicht gegen den Bundeskanzler agieren. Dementsprechend gibt es seit Jahrzehnten zwischen diesen drei Kräften, dem Dreieck, Bundespräsident, Bundeskanzler und Bürgermeister von Wien intensiven und regelmäßigen Austausch.

Die ORF-III-Dokumentation „Im Dreieck der Macht“ untersucht die Beziehungen und das Mächteverhältnis zwischen den Repräsentanten dieser drei Häuser: Wiener Rathaus, Bundeskanzleramt und Leopoldinischer Trakt der Wiener Hofburg, in dem sich der Sitz des Österreichischen Bundespräsidenten befindet. Mit Originalzitaten, Zeitzeugenberichten und einer Fülle historischen Archivmaterials wird ein ganz spezielles Beziehungsdreieck der österreichischen Zeitgeschichte beleuchtet - eines, das bis heute entscheidend unser Land mitbestimmt. Der Bundeskanzler kann nicht ohne den Bundespräsidenten. Der Bundespräsident wird sich schwertun ohne Dialog mit dem Bürgermeister und ein Bürgermeister wird nicht gegen den Bundeskanzler agieren können. Dementsprechend gibt es seit Jahrzehnten zwischen diesen drei Kräften, dem Dreieck, Bundespräsident Bundeskanzler und Bürgermeister von Wien intensiven und regelmäßigen Austausch

Interviews:
Altbundespräsident (2004 bis 2016) Heinz Fischer
Heide Schmidt, Gründerin des liberalen Forums und zweimal Präsidentschaftskandidatin (1992 und 1998)
Feri Thierry, Politberater und ehemaliger Geschäftsführer der Neos
Heinz Nussbaumer, langjähriger Leiter der außenpolitischen Redaktion des Kurier, Pressesprecher von Kurt Waldheim und Kabinettschef von Bundespräsident Klestil
Peter Marboe, Sekretär des Bundeskanzlers Klaus, Wahlkampfmanager von Bundespräsidentschaftskandidat Kurt Waldheim und Kulturstadtrat bei Bürgermeister Michael Häupl.
Susanne Riess, in der Regierung Schüssel I Vizekanzlerin im Auftrag von Jörg Haider (1950-2008).

Download


Metadaten
Mediathek Logo