zurück

Stille Helden - Zivilcourage im Zweiten Weltkrieg

Mediathek

Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks zeit.geschichte

Katalogzettel

Titel Stille Helden - Zivilcourage im Zweiten Weltkrieg
Urheber/innen und Mitwirkende Jürgens, Uli [Gestaltung]
ORF 3 [Sendeanstalt]
Datum 2020.05.02 [Sendedatum]
2017 [Jahr des Copyright]
Schlagworte Gesellschaft ; Dokumentation ; Zweiter Weltkrieg ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-20124
Gesamtwerk/Reihe zeit.geschichte

Information

Inhalt

[Senderinformation] Über Widerstand im ländlichen Raum wurde bis dato wenig berichtet. Diese Dokumentation erzählt von vier Menschen, die ihr Leben riskierten um andere zu retten: Anna Strasser, Anna Rohrhofer, Franz Lederer und Anton Posch.

Die TV-Dokumentation von Uli Jürgens erzählt von Österreicherinnen und Österreichern, die Jüdinnen und Juden, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter vor den Nationalsozialisten retteten. Zeitzeugen berichten, wie Verfolgte vor dem Verhungern gerettet wurden, und die Retter oftmals ihr eigenes Leben in Gefahr brachten.

Stellvertretend für die vielen Helfer werden vier Menschen aus dem ländlichen Raum vorgestellt: die junge Frau, die eine kleine Widerstandsgruppe organisierte, wegen Hochverrats verurteilt wurde und zahlreiche Gefängnisse und Lager überlebte. Die Müllerstochter, die einen Bunker im Wald grub, um dort 23 ungarische jüdische Zwangsarbeiterinnen und -arbeiter zu verstecken. Der stolze Bauer, der der SS Waffen abluchste, um Flüchlinge als Partisanen zu tarnen. Und die ledige Mutter, die für die SS-Soldaten kochte und ihre Gespräche belauschte, um Informationen zum Kriegsverlauf an fünf auf ihrem Dachboden versteckte Juden weiterzugeben.

Interviews mit:
Engelbert Kremshofer, Chronist
Eva Krivanec, Kulturwissenschafterin
Roland Netter, Neffe von Anna Strasser
Wolfgang Neugebauer, Historiker

Download


Metadaten
Mediathek Logo