Literatur im Nebel 2017
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Katalogzettel
| Titel | Literatur im Nebel 2017 |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Alexijewitsch, Swetlana
[GND
]
ORF 3 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2017.04.09 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Literatur ; Kulturveranstaltung ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-21756 |
Information
Inhalt
[Senderinformation] Literatur im Nebel, das zweitägige Festival in Heidenreichstein im nördlichen Waldviertel findet nach zehn Ausgaben im Spätherbst, erstmals am 17. & 18. März 2017 statt.
Ehrengast ist die 2015 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnete weißrussische Journalistin und Autorin Swetlana Alexijewitsch.
Autorin Swetlana Alexijewitsch erforscht seit über 30 Jahren die unmittelbaren und langfristigen Auswirkungen von Konflikten und Katastrophen auf die Menschen in der ehemaligen Sowjetunion und über deren Grenzen hinaus. Mit ihrem Werk verleiht sie den Leidtragenden traumatischer Ereignisse von Tschernobyl über Afghanistan bis zu den aktuellen politischen und kriegerischen Auseinandersetzungen eine Stimme, lässt die Überlebenden zu Wort kommen und gibt tiefe Einblicke in das Seelenleben der Bevölkerung eines weniger privilegierten Teils unseres Kontinents. "In meinen Büchern erzählt der 'kleine Mensch' von sich. Das Sandkorn der Geschichte", sagt Alexijewitsch. "Er wird nie gefragt, er verschwindet spurlos, er nimmt seine Geheimnisse mit ins Grab. Ich gehe zu denen, die keine Stimme haben."
Ehrengast ist die 2015 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnete weißrussische Journalistin und Autorin Swetlana Alexijewitsch.
Autorin Swetlana Alexijewitsch erforscht seit über 30 Jahren die unmittelbaren und langfristigen Auswirkungen von Konflikten und Katastrophen auf die Menschen in der ehemaligen Sowjetunion und über deren Grenzen hinaus. Mit ihrem Werk verleiht sie den Leidtragenden traumatischer Ereignisse von Tschernobyl über Afghanistan bis zu den aktuellen politischen und kriegerischen Auseinandersetzungen eine Stimme, lässt die Überlebenden zu Wort kommen und gibt tiefe Einblicke in das Seelenleben der Bevölkerung eines weniger privilegierten Teils unseres Kontinents. "In meinen Büchern erzählt der 'kleine Mensch' von sich. Das Sandkorn der Geschichte", sagt Alexijewitsch. "Er wird nie gefragt, er verschwindet spurlos, er nimmt seine Geheimnisse mit ins Grab. Ich gehe zu denen, die keine Stimme haben."