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Das unbekannte Kitzbühel

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Katalogzettel

Titel Das unbekannte Kitzbühel
Titelzusatz Heimat Österreich [2019.01.23]
Urheber/innen und Mitwirkende Niedermair, Wolfgang [Gestaltung]
Lang, Angelika [Sprecher/in] [GND ]
ORF 3 [Sendeanstalt]
Datum 2019.01.23 [Sendedatum]
2019 [Jahr des Copyright]
Schlagworte Natur ; Dokumentation ; Naturaufnahmen ; TV-Mitschnitt
Örtliche Einordnung Kitzbühel
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-21949

Information

Inhalt

[Senderinformation] Die ORF III Neuproduktion von Wolfgang Niedermair stellt das andere Kitzbühel, abseits von Massentourismus und Schicki-Micki vor.
Kitzbühel ist ein Mythos. Das Hahnenkammrennen, die Schickeria von Kitzbühel und die Schiurlauber haben ein Klischee geprägt. Dabei gibt es dort auch eine andere Welt und andere Menschen, nämlich die, die 365 Tage im Jahr hier leben, zum Teil mit dem Trubel, zum Teil fernab davon.

Wie wenige andere kennt der gebürtige Kitzbühler Stadtführer und Schilehrer Pepi Treichl die Region. Er hat in seiner Kindheit schon auf dem Feld als Wasserträger und am Golfplatz als Caddy gearbeitet und schnell gelernt, wie man eine Prinzessin behandeln muss, damit sie viel Trinkgeld gibt. Heute ist er mit seiner spezialangefertigten Trompete unterwegs, mit der er, wenn ihm danach ist, eine Weise anstimmt.

Sepp Mühlbacher hat sich schon als Kind um den elterlichen Hof gekümmert, weil sein Vater Kriegsinvalide war. Nach und nach hat er es geschafft, den winzigen Hof aus den roten Zahlen zu bringen, indem er - schlau und konsequent - auf die Bedürfnisse des Marktes - und seine eigenen - geschaut hat. Der Schritt in die Eigenvermarktung und in die Ziegenzucht haben seinen Hof fit für die Zukunft gemacht. Heute lebt er als Vollerwerbsbauer über Kitzbühel und schaut ohne Angst vor der Zukunft hinunter ins Tal.

Monika Stelzhammer ist die Hallerwirtin. Auf ihrem Hof werden die Jochberger Hummeln gezüchtet, Pinzgauer Kühe ohne Horn. Eine genetische Mutation, die ihr Großvater noch unter Verschluss hielt. Wenn eine Hummel zum Schlachter kam, kontrollierte er genau, ob das Tier auch wirklich tot war, denn er wollte nicht, dass die Hummeln anderswo weitergezüchtet würden. Monikas Vater hat mit dieser Tradition aufgeräumt, und so kann man heute auch in der Buckligen Welt in Niederösterreich Jochberger Hummeln finden. Sie erzählt auch, wie es kam, dass sie kein Gemälde des großen Kitzbüheler Künstlers Alfons Walde an der Wand hängen hat.

Anton Koidl und seine Familie leben auf einem Erbhof. Der „Bachernhof“ befindet sich seit fast 300 Jahren im Besitz der Familie. Das ist nicht nur eine Ehre, sondern auch eine große Verantwortung. Anton betreibt in der danebenliegenden Mühle ein kleines Museum, in dem er all das alte Zeug untergebracht hat, das er auf dem Hof gefunden hat. Seine Tochter Melanie studiert in Innsbruck und hat den Bezug zu ihrer Heimat behalten. Mit ein paar Freundinnen - sie alle spielen Hackbrett - hat sie die „Diandl Musi aus Aurach“ gegründet.

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