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Angst - Seelen im Krisenmodus

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Katalogzettel

Titel Angst - Seelen im Krisenmodus
Titelzusatz Bewusst gesund: Jetzt die Psyche stärken
Urheber/innen und Mitwirkende Ernst, Andrea [Gestaltung]
Langbein, Kurt [Gestaltung] [GND ]
ORF 2 [Sendeanstalt]
Datum 2021.09.27 [Sendedatum]
2021 [Produktionsdatum]
Schlagworte Gesellschaft ; Psychologie ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-25763

Information

Inhalt

[Senderinformation] Panikattacken, Phobien und Depressionen - noch nie waren so viele Menschen von Angststörungen betroffen wie heute. Dabei wirken die Pandemie und die Corona-Maßnahmen wie Brandbeschleuniger.

Vor allem jungen Menschen haben Lock-Downs, Isolation und das Fehlen sozialer Kontakte besonders zugesetzt. Etwa die Hälfte der Jugendlichen zwischen 14 und 20 Jahre beschreibt für sich Zeichen der Depressivität und Angst, das sind fünfmal mehr als vor der Pandemie.

"Das beginnt mit Herzklopfen im Bauchraum, mein Puls rast, Schwindel kommt dazu und das Gefühl, dass mir der Boden unter den Füßen weggezogen wird", schildert Wolfgang B. die Symptome: "Auch Todesangst. Wenn es sich steigert, dann kommt die Todesangst dazu". Für den Film "Angst - Seelen im Krisenmodus" überwinden Betroffene wie Wolfgang B. die Scham und lassen tief in das Innere ihrer eigenen Geschichte blicken.

Noch nie gab es so viele Angststörungen wie heute. Man schätzt, dass etwa jeder vierte Mensch eine Angstepisode in seinem Leben durchleidet. Dabei wirken die Pandemie und die Corona-Maßnahmen seit über einem Jahr wie Brandbeschleuniger: "Die psychische Belastung ist vor allem bei den Jugendlichen gestiegen", stellt Christoph Pieh von der Donauuniversität in Krems fest. Die Lock-Down-Maßnahmen, die Isolation und das Fehlen sozialer Kontakte haben ihnen besonders zugesetzt. Eine repräsentative Studie der Donau-Universität Krems ergab: Etwa die Hälfte der Jugendlichen zwischen 14 und 20 Jahre beschreibt für sich Zeichen der Depressivität und Angst, das sind fünfmal mehr als vor der Pandemie.

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