Die Duse – Schmerzensgöttin der Jahrhundertwende. Ein Historienstück von Claudia Wolff (1)
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Katalogzettel
| Titel | Die Duse – Schmerzensgöttin der Jahrhundertwende. Ein Historienstück von Claudia Wolff (1) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Wolff, Claudia [Gestaltung]
[GND
]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1992.01.06 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Theater ; Feature ; Portrait ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung] |
| Signatur | 9-33522 |
| Gesamtwerk/Reihe | Hörbilder |
Information
Inhalt
"Diese Frau leidet die Leiden unserer Zeit mehr als irgendein anderes Geschöpf und in einer großartigen Weise." Hugo von Hofmannsthal, 1903 Eleonora Duse, 1858–1924, Schauspielerin, Prinzipalin ihrer fahrenden Truppe, mit der sie durch die Theater der Welt zieht. Umgeben von einer Aura sublimen Schmerzes, wehen Verzichts, stimuliert die Duse zumal bei den Literaten der Zeit, Ekstasen ergriffener Anbetung. Verglichen mit ihrer Rivalin im Weltruhm, der oft als flach-virtuos denunzierten Sarah Bernhardt, gilt die Venezianerin als tief, wahr, ewig: eine typische Antipodenschaft. Eleonora Duses im Unglück endende Lebens- und Kunstgemeinschaft mit dem Egomanen Gabriele d'Annunzio - von ihm in einem hochpathetischen Schlüsselroman der europäischen Kulturgesellschaft zur Kenntnis gebracht - vollendet ein Epochenbild: Kunst-Leid, Leidens-Kunst.