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Der Todesmarsch

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Hörbilder

Katalogzettel

Titel Der Todesmarsch
Titelzusatz Über die Eisenstraße nach Mauthausen
Ein steirischer Chronist kämpft gegen das Vergessen
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Breit, Bert [Gestaltung] [GND ]
Dall-Asen, Walter [Interviewte/r]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt]
Datum 2002.07.20 [Sendedatum / Wiederholung]
2000.09.09 [Sendedatum]
Schlagworte Politik Österreich ; Feature ; Völkermord und Holocaust ; Faschismus und Nationalsozialismus ; Zweiter Weltkrieg ; Radiosendung-Sendematerial
Typ audio
Format DFMP3 [Dateiformat: MP3]
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV]
TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung]
Signatur 9-33782
Gesamtwerk/Reihe Hörbilder

Information

Inhalt

1945. In den letzten Kriegsmonaten werden tausende ungarische Juden, die beim Bau des Südostwalls an der burgenländischen Grenze als Zwangsarbeiter eingesetzt waren, quer durch die damalige Ostmark nach Mauthausen zur endgültigen Vernichtung getrieben. Einer der Wege ins Konzentrationslager führte über die steirische Eisenstraße. Viele Steirer haben diesen Marsch, auf dem täglich Hunderte Juden erschossen wurden, oder vor Hunger, an Erschöpfung und durch Misshandlung starben, mitangesehen. Reden darüber nach dem Krieg wollte aber niemand. Walter Dall-Asen, der Chronist der Gemeinde Landl in der Nähe von Eisenerz, ist nicht bereit, das Furchtbare, das auf der Eisenstraße geschehen ist, zu vergessen. Er sammelt - unterstützt von seiner Lebensgefährtin Maria Maunz - alles, was im Umfeld Präbichl-Eisenerz bis Altenmarkt Auskunft gibt über die Nazizeit und die Verbrechen, die damals im Namen Hitlers begangen wurden. Walter Dall-Asen hat auch Augenzeugen gefunden, die bereit waren, über die Todesmärsche zu erzählen.

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