Kunstradio [18.04.1996]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Kunstradio - Radiokunst
Katalogzettel
| Titel | Kunstradio [18.04.1996] |
| Titelzusatz |
1) Radio-Sit-Com Familie Auer "Softporno" 2) "Radiokunst aus Irland" - drei Beispiele Irischer Radiokunst, erschienen auf der CD "RANDOM ACCESS SOUNDWORKS" realisiert im gemeinsamen Workshop, I.) "GBH" von Fergus Kelly, II.)"Kevlar Second Chants" von Tony Patrickson/Chris North, III.) "Breaking Point" von Stephanie Condon Casey |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Patrickson, Tony [Komponist/in]
Schimana, Elisabeth [Komponist/in] [GND ] North, Chris [Komponist/in] Arzberger, Elisabeth Kelly, Fergus [Komponist/in] Auinger, Sam [GND ] Huber, Rupert [GND ] Grundmann, Heidi [Moderation] [GND ] Condon-Casey, Stephanie ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1996.04.18 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Kultur ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung] |
| Signatur | 9-35671 |
| Gesamtwerk/Reihe | Kunstradio - Radiokunst |
Information
Inhalt
Bereits das Radiokunst-Festival "First Irish Radio Art Project" in Dublin im Herbst 94 bewies, daß die Radiokunst-Szene in Irland schon seit einiger Zeit internationale Anerkennung verdient. Der Anteil an Bildenden Künstlern in diesem Bereich ist dabei erstaunlich hoch: mit mehr Selbstverständlichkeit als anderswo versehen sie es, Klang als Material oder Raum, Radio als ihr Instrument und Medium einzusetzen. "GBH" von Fergus Kelly - Im Kontext industrieller Produktion wird die Beziehung zwischen Körper und Technologie erfahrbar. Unterschiedliche akustische Elemente machen den Konstrast zwischen der weichen,verwundbaren Physis und den scharfkantigen, harten Oberflächen von Gegenständen der Technologie und deren Wirkung hörbar. "Kevlar Second Chants" - "Mit offenem Mund läßt sich's schwerer zuhören" - so ähnlich kommentieren die beiden Autoren ihr Stück: Bruchstücke von Radio- und TV-Nachrichten, Ansprachen von Politikern u.ä. verarbeitet zu einer radiophonen Komposition. "Breaking Point" von Stephanie Condon Casey - Die strengen assoziativen Vorgaben,die mit der Bezeichnung "Mutter" verbunden sind, bilden dasthematische Motiv dieser Arbeit. Die Erfahrungen von Frauen mit Kleinkindern in Fragmenten von Gesprächen, Kinderschreien, Umfeldakustik und Klängen werden zu einer nur nur wenige Minuten dauernden Komposition verdichtet. Dabei ist herauszuhören, so die Autorin," Jahre endloser Erschöpfung,unbezahlter Arbeit, unterdrückter Wut.