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Literatur als Radiokunst: I. "Polymorphes Begehren: Die seelischen und andere Altertümer Sigmund Freuds. Eine akustische Begrabung". II. "Prinzip i"

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Kunstradio - Radiokunst

Katalogzettel

Titel Literatur als Radiokunst: I. "Polymorphes Begehren: Die seelischen und andere Altertümer Sigmund Freuds. Eine akustische Begrabung". II. "Prinzip i"
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Zintzen-Bader, Chris
Falkner, Brigitta [GND ]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt]
Datum 1999.11.28 [Sendedatum]
Schlagworte Kultur ; Radiosendung-Sendematerial
Typ audio
Format TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung]
Signatur 9-35792
Gesamtwerk/Reihe Kunstradio - Radiokunst

Information

Inhalt

Zwei Stücke werden im zweiten Teil der von Liesl Ujvary kuratierten Reihe Literatur als Kunstradio" vorgestellt. Aus Anlass der 100. Wiederkehr des Erscheinens der "Traumdeutung" von Sigmund Freud (4. November 1899) transformiert die radiophone 'Grabungskampagne' von Christiane Zintzen im ersten Teil der Sendung Freud'sche Archäologiemetaphorik in einen akustischen Raum. Freuds berühmte Archäologiemetapher, die davon ausgeht, dass auch in der menschlichen Psyche der "glückliche" pompejanische Ausnahmefall gelte, dass unter der Verschüttung "alles Wesentliche erhalten" (Freud) bleibe und deshalb kein endgültiges Vergessen und Verdrängen möglich sei, gibt das Thema und die Struktur des Stückes "Polymorphes Begehren" vor. In Brigitta Falkners "Prinzip i" wird daraufhin das monovokalische Prinzip, demzufolge nur ein Vokal verwendet werden darf, auf einen Text angewandt, in dem sich Elemente des Comics mit solchen des Films vermischen.

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