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18. August 2026

Max Böhm - vom "Radioonkel" zum "Witzepräsident"

Die Karriere von Maxi Böhm führte von Schauspiel- und Kleinkunstbühnen, über Radiomikrofon und Fernsehkameras stets in die Herzen seines Publikums.

Geboren am 23. August in Wien als Sohn eines nebenberuflichen Theaterkritikers, war für Maximilian Böhm der Schauspielwunsch früh erwacht. In kleineren Theaterhäusern in Tschechien und Deutschland entwickelte er sein komödiantisches Talent, das er nach Ende des 2. Weltkriegs als Conférencier in einem Linzer Kabarett erfolgreich in neuem Format entfalten konnte. Der Radiosender der amerikanischen Besatzungszone (Rot-Weiß-Rot) engagierte ihn als Quizmaster und “Radioonkel Max”, in welcher Rolle er alsbald zum Liebling des Wiener Radiopublikums wurde. Neben den Radiosendungen spielte er auch am Volkstheater begann auf Wiener Kabarettbühnen weitere Erfahrungen zu sammeln. 1957 wurde er Mitglied des Ensembles im “Simpl” unter der damaligen Leitung von Karl Farkas. Das Ende seiner Karriere führte ihn zurück auf die Schauspielbühne, wo er ab 1976 im Theater an der Josefstadt unter anderem mit Elfriede Ott bis zu seinem Tode auf der Bühne stand.
Dank seines äußerst umfangreichen Repertoires an Witzen wurde ihm der Beinahme “Witzepräsident” verliehen.

Aus der Online-Sammlung der Österreichischen Mediathek:
“Staatsvertrag!” Ein Kabarett. (1955)
Abmoderation der Sendung “Zu meiner Zeit” (1953) für den Sender Rot-Weiß-Rot
Pulverschnee und Gute Laune (1957); Ausschnitt als Teil der Radiosendung Patina (03.01.1999)
Elfriede Ott zum Tod von Maxi Böhm (1982); Ausschnitt aus dem Mittagsjournal 27.12.1982
Nachruf auf Maxi Böhm (1982); Ausschnitt aus dem Mittagsjournal 27.12.1982

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