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Die Wollust des Dichtens

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Tonspuren

Katalogzettel

Titel Die Wollust des Dichtens
Titelzusatz Der polyglotte Wortmeister H.C. Artmann.
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Waldenberger, Peter
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt]
Datum 1995.06.11 [Sendedatum]
Schlagworte Literatur ; Portrait
Typ audio
Format DFMP3 [Dateiformat: MP3]
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV]
DAT [DAT-Kassette]
Signatur 11-00243_K01, 11-00243
Medienart Mediendatei
Gesamtwerk/Reihe Tonspuren

Information

Inhalt

"Ich habe mir ein Schlüsselloch angefertigt, durch das ich alles beobachten kann, was in der Welt vorgeht", schreibt H.C. Artmann 1941 mitten im Krieg. Es ist jenes Jahr, in dem er "zum ersten Mal die Lust verspürt, etwas zu schreiben". Das Werk des 75-jährigen Dichters ist 50 Jahre danach kaum mehr über- schaubar. Etwa fünf Dutzend Kinder - wie der Altmeister der österreichischen Literatur seine Bücher nennt - hat er in die Welt gesetzt. Dazu kommen Hörspiele, Theaterstücke, Schallplatten und Übersetzungen aus unzähligen Sprachen. Er sei (seit Hofmannsthal) "der begierigste Literatur-Europäer und in Lappland, Spanien, Wales, Böhmen, Transsylvanien und Wien daheim". Im Wiener Bezirk Breitensee aufgewachsen, hat er aber 1958 seinen ersten und wahrscheinlich auch einzigen Bestseller geschrieben: "med ana schwoazzn dintn". "Artmann verweilt im Erzählen nicht", schrieb ein Kritiker, "er durchrast die Epochen, Weltmeere und Sprachbezirke". (orf)

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