Postadresse 2640 Schlöglmühl
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Katalogzettel
| Titel | Postadresse 2640 Schlöglmühl |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Humer, Egon [Regie]
[GND
]
ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1993.04.19 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Film ; Gesellschaft ; Dokumentarfilm ; Arbeitslosigkeit ; TV-Mitschnitt |
| Örtliche Einordnung |
Schlöglmühl
|
| Typ | video |
| Format |
VKASVHS [Videokassette, S-VHS] |
| Signatur | V-02071 |
Information
Inhalt
Vor acht Jahren ist die Papierfabik Schlöglmühl in Niederösterreich geschlossen worden. Dem Ort wurde damit über Nacht die Grundlage entzogen. Durch das Kainsmahl, ein "Schlöglmüller" zu sein, leben die Bewohner in einer Art geschlossenem System. Der Film bietet eine Reise in das Innere dieses Systems. Unter Berücksichtigung der vielfältigen Fakten, die Schlöglmühl in eine aussichtslose Situation geführt haben, zeigen nicht-rationale Bilder die spezifische und tiefere Wirklichkeit dieses "verwunschenen Ortes".
In der Dokumentation werden die Folgen des Konkurses der Papierfabrik von Schlöglmühl (Niederösterreich) für die Bewohner des Ortes und der näheren Umgebung thematisiert. Im Dezember 1982 wurde der Betrieb geschlossen. Annähernd 270 Beschäftigte verloren dadurch ihren Arbeitsplatz. Viele ehemalige Arbeiter verfielen aus Perspektivlosigkeit dem Alkoholismus oder litten unter Depressionen oder Melancholie.
Zudem werden die Proteste gegen die Schließung und die erfolglosen Bemühungen um eine größere Öffentlichkeit und eine politische Lobby gezeigt. Dabei kommen ausschließlich Betroffene zu Wort. [Wikipedia]
Zudem werden die Proteste gegen die Schließung und die erfolglosen Bemühungen um eine größere Öffentlichkeit und eine politische Lobby gezeigt. Dabei kommen ausschließlich Betroffene zu Wort. [Wikipedia]