Manina - die geborene Surrealistin
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Menschenbilder
Katalogzettel
| Titel | Manina - die geborene Surrealistin |
| Titelzusatz |
Porträt einer Künstlerin - Manina |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt]
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| Datum |
1996.04.24 [Sendedatum] |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] DAT [DAT-Kassette] |
| Signatur | 11-00318_K01, 11-00318 |
| Medienart | Mediendatei |
| Gesamtwerk/Reihe | Menschenbilder |
Information
Inhalt
Kokoschka und Schiele verkehrten im Haus ihrer Eltern. Brecht und Chaplin lernte sie in der Emigration kennen. Ein Besuch bei Frieda Kahlo regte sie zum Malen an. Max Ernst zählte zu ihren engen Freunden. Manina - eigentlich Marianne, geboren 1918 in Wien - lebt heute in Venedig. Sie ist die Tochter der Wiener Opernsopranistin Mathilde Ehrlich und des Wiener Malers Viktor Tischler. Berühmte Künstler wie Max Reinhardt, Egon Schiele, Alma Mahler-Werfel gingen im Haus der Eltern ein und aus. Manina lebte in Frankreich, in den USA, bis sie in Venedig ihr neues Zuhause fand. Manina ist Malerin, stellt aus Perlen, Edelsteinen und Mosaiksteinen Objekte her, eigenwillige Schuckstücke, die sie selbst als "Talisman" bezeichnet, als Glücksbringer. Fritz Lang, Marlene Dietrich, Greta Garbo, Man Ray - wenn Manina aus ihrem Leben erzählt, wenn sie die Mappen, Bilder, Kataloge hervorholt, die unter ihrem Wohnzimmertisch gestapelt sind, dann erscheint das wie ein Blick ins Künstler-Lexikon des 20. Jahrhunderts. Maninas Resümee: "Ich weiß nicht, wie manche Menschen das Leben ohne Kunst meistern können."