Eleonore Schönborn
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Menschenbilder
Katalogzettel
| Titel | Eleonore Schönborn |
| Titelzusatz |
Enthält auch zeitgleich aufgenommene Fernsehmitschnitte des Programms ORF 2 |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Karner, Monika [Gestaltung]
[GND
]
Schönborn, Eleonore [Interviewte/r] ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1991.09.29 [Sendedatum] |
| Typ | audio video |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] VKAVHS [Videokassette, VHS] |
| Signatur | v-01517_04_K01, V-01517_04 V/01517 d |
| Medienart | Mediendatei |
| Gesamtwerk/Reihe | Menschenbilder |
Information
Inhalt
Vom Renaissance-Schloß in Nordböhmen in ein Dorf in Vorarlberg führte ihr Weg. Ein Flüchtlingsschicksal stellvertretend für Millionen andere. Es war 1945. Eleonore Schönborn, damals Gräfin Schönborn, mußte mit ihren zwei Kindern, eines davon war noch ein Baby, einem Rucksack und einem Koffer voll mit Windeln nach Österreich flüchten.Dieses Baby von 1945 ist der Dominikaner Pater Christoph Schönborn und wird am Tag der Sendung dieses "Menschenbildes" zum Weihbischof von Wien geweiht. Nach etlichen Zwischenstationen kam sie nach Schruns in Vorarlberg. "Man sollte so schnell wie nur möglich wieder Wurzeln schlagen", sagte sie. In einem Textilunternehmen gelang ihr der Aufstieg von der Sekretärin, über die Leitung der Werbeabteilung zur Prokura, als 1.Frau in einem Vorarlberger Familienbetrieb. "Man kann alles,was man will", und so baute sie ein Haus und schuf für sich und ihre Familie wieder eine Heimat. (orf)