Die Zunge als Lohn
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Menschenbilder
Katalogzettel
| Titel | Die Zunge als Lohn |
| Titelzusatz |
Der Lyriker Richard Exner |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Exner, Richard
[GND
]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1996.09.29 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Literatur ; Germanistik und Literaturwissenschaften |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] DAT [DAT-Kassette] |
| Signatur | 11-00341_K01, 11-00341 |
| Medienart | Mediendatei |
| Gesamtwerk/Reihe | Menschenbilder |
Information
Inhalt
"Wir denken an das Vergangene/als käme es erst." In seinen Gedichtbänden reflektiert Richard Exner immer wieder seine Kinderjahre in Deutschland. 1929 im Harz geboren, wuchs er in Darmstadt auf. "An dir Darmstadt/habe ich fliehen gelernt" heißt es in einem seiner Gedichte. 1950 wanderte Exner nach Amerika aus, wo er Vergleichende Sprachwissenschaften studierte und bei Ludwig Marcuse promovierte. Von 1964 bis 1991 war Richard Exner Professor für Germanistik an der University of California in Santa Barbara. Nach seiner Emeritierung kehrte Exner nach Europa zurück. Er lebt heute in München. Exner - er gilt als einer der renommiertesten Hofmannsthal-Kenner - hat sich auch als Übersetzer einen Namen gemacht. In diesem "Menschenbild" erzählt Richard Exner von seinen biographischen Stationen, von seiner Rückkehr nach Deutschland - und er gibt Einblick in seine literarische Werkstatt: "ich nehme/mich in Stücken/zurück// aber/immer eiliger/fahren die Funken/aus den Augen ..." (orf)