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Der unsichtbare Schmerz

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Menschenbilder

Katalogzettel

Titel Der unsichtbare Schmerz
Titelzusatz Die Psychotherapeutin Hildegund Heinl
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Heinl, Hildegund [Interviewte/r] [GND ]
Janisch, Heinz [Gestaltung] [GND ]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt]
Datum 1997.05.11 [Sendedatum]
Schlagworte Medizin ; Psychologie
Typ audio
Format DFMP3 [Dateiformat: MP3]
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV]
DAT [DAT-Kassette]
Signatur 11-00442_K01, 11-00442
Medienart Mediendatei
Gesamtwerk/Reihe Menschenbilder

Information

Inhalt

Im Alter von fünfzig Jahren begann Hildegund Heinl eine Psychotherapieausbildung. Sie widmete sich einem völlig neuen Gebiet: der Psychosomatik der Bewegungsorgane. Sie entwickelte ein eigenständiges Konzept der Diagnose und der Therapie, das sie sowohl in Therapiegruppen für Patienten, wie auch in Fortbildungsseminaren für Ärzte anbietet. Hildegund Heinl, 1919 geboren, war nach dem Krieg eine der ersten Frauen, die eine Facharztausbildung zur Orthopädin absolvierte, ein Beruf, der damals für eine Frau noch ungewöhnlicher war, als er es heute ist. Schülerinnen und Schüler schwärmen von der Ausstrahlung und Tatkraft der ungewöhnlichen Ärztin, deren neue Erkenntnisse über die Psychosomatik im Therapiebereich längst angewendet werden. "Meine orthopädische Lehrzeit war der Krieg", sagt Hildegund Heinl "wir waren nur auf das Funktionieren des Bewegungsapparats ausgerichtet, auf das Material, auf die Architektur der Formen. Die Trauer, den Schmerz dahinter sahen wir nicht. Ich mußte erst lernen, daß die Bewegungsorgane auch auf seelische Befindlichkeiten reagieren. Der äußere Schmerz verweist auf ganz andere - nicht sichtbare - Verletzungen." (orf)

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